Kurzreviews: Brotherhood, Devil, Ich sehe den Mann deiner Träume, Drei, Burlesque

Kurzreviews:

~ Brotherhood (DVD)
~ Devil (DVD)
~ Ich sehe den Mann deiner Träume (DVD)
~ Drei (DVD)
~ Burlesque (DVD)

Brotherhood

Mit: Trevor Morgan, Jon Foster, Lou Taylor Pucci, Arlen Escarpeta, Jesse Steccato, Jennifer Sipes

Brotherhood ist ein etwas verwirrender Film über eine Studentenvereinigung, die ein etwas makaberes Einführungstestchen hat. Da müssen nämlich die neuen Mitglieder einen Laden ausrauben. Sie kriegen eine Maske, einen Sack und eine Kanone und sollen einen bestimmten Betrag holen. Natürlich jeder Neuling einzeln und ohne dasses die anderen sehen.
Was die nämlich nicht wissen sollen, ist, dass die nicht wirklich jemanden ausrauben, sondern dass ein Mitglied der Burschenschaft vor der Tür wartet und denen das Geld gibt. Sie sollen sich ja nur trauen.
Dumm nur, wenn der Typ mit dem Geld vor dem falschen Laden steht.
Prompt wird wirklich geraubt, jemand wird angeschossen, alles kaputt (und alles nur, weil der Typ am Schalter zu bekloppt war.). Jedenfalls gibt es eine Menge ärger, denn man kann nicht ins Krankenhaus, aber der Junge verblutet fast. Dazu kommen noch allerlei andere Sachen (es stirbt sogar jemand!… in einem Kofferraum) die diese Nacht wirklich unvergesslich machen.
Verwirrend, spätestens wenn man nach dem dritten “Wtf” Moment da sitzt und nicht weiß, ob der Film einen verarschen will.
Wenn es wirklich so in Bruderschaften abgeht, dann nein danke. Never.

Trevor Morgan kannte ich noch aus Jurassic Park 3 – aber meine Güte ist der groß geworden. Allerdings hat er eine typische Hollywoodrolle, was nicht gerade wirklich überzeugend kommt. Schade.

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Devil

Mit: Chris Messina, Logan Marshall-Green, Jacob Vargas, Matt Craven, Jenny O’Hara, Bojana Novakovic, Bokeem Woodbine, Geoffrey Arend, Caroline Dhavernas

Es hieß ja, wenn die nächsten Filme von Shyamalan noch schlechter werden, dann tut sich ein Raum-Zeit-Paradoxon auf, denn es KANN keine negative Bewertung bei Rotton Tomatoes geben.
Man glaubt dann aber, wenn man Devil gesehen hat, in so einer Situation zu stecken. Das ganze fängt ganz interessant und plausibel an. Aber spätestens als die ganze religiöse Sache dazu kommt, habe ich schon abgeschalten. Es geht eigentlich nett weiter, doch am Ende wird klar, dass Shyamalan selbst null Ahnung hatte, wie er aus diesem Plot wieder rauskommt. Ich kill einfach alle und lasse eine wieder auferstehen. Meh.
Der Film war reine Verschwendung.
Angst vor Fahrstühlen habe ich trotzdem noch.

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Ich sehe den Mann deiner Träume

Mit: Naomi Watts, Josh Brolin, Gemma Jones, Anthony Hopkins, Lucy Punch, Antonio Banderas, Freida Pinto, Roger Ashton-Griffiths, Ewen Bremner, Anupam Kher, Anna Friel, Pauline Collins

Ein guter Woody Allen Film musste nach der Blamage mit Devil auch mal wieder sein.
Und typisch für Allen ist ja, dass irgendwie jeder mit jedem in einer Beziehung steht. So auch hier wieder, in dem verschiedene Menschen beleuchtet werden. Es beginnt mit der Mutter, die verlassen wurde und nun zu einer Wahrsagerin geht, die von ihrer Tochter gefragt wurde, ob sie denn nicht irgendwelchen Mist erzählen kann. Die Tochter ist verheiratet. Der Mann verknallt sich aber in die Nachbarin, die Tochter in ihren Chef. Der Chef macht aber mit einer Freundin von ihr rum. Dazu kommt noch der Vater bzw der Exmann der Mutter der eine neue, sehr junge Freundin hat.
Alles in allem hat jeder so seine Probleme, aber das wichtigste ist ja immer, dass man tief im Herzen glücklich ist. Egal wie es läuft.

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Drei

Mit: Sophie Rois, Sebastian Schipper, Devid Striesow, Annedore Kleist, Angela Winkler, Alexander Hörbe, Winnie Böwe, Hans-Uwe Bauer

Drei erzählt von einer besonderen Beziehungskiste.
Stellt euch vor, eine Frau, in einer recht glücklichen Beziehung mit einem Mann, trifft einen anderen Mann und landet mit ihm im Bett und hat mit ihm eine Affäre. Dem Mann wird gleichzeitig gesagt, er hätte Hodenkrebs und ihm wird direkt einer abgenommen. Beim nächtlichen Schwimmen trifft er einen Mann, der ihm etwas zu nahe kommt. Komischerweise gefällt ihm, was der Kerl mit ihm macht. Das ganze turnt ihn so an, dass er mit seiner Frau ein viel besseres Sexleben führt.
Bald stellt sich heraus, dass beide eine Affäre haben – mit dem selben Mann. Die Frau ist irgendwann auch noch schwanger, aber weiß nicht von wem nun.

Ich fand den Film furchtbar interessant und super gut gespielt! Und dafür, dass ich keine deutsche Filme mag, soll das was heißen. Es waren keine schickimicki Schauspieler, sondern wahre Leute, die ihre Emotionen richtig echt rüber gebracht haben. Die Geschichte an sich war auch rührend und man fühlte direkt mit. Wirklich wirklich sehr gelungener Film!

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Burlesque

Mit: Christina Aguilera, Cher, Cam Gigandet, Eric Dane, Julianne Hough, Alan Cumming, Peter Gallagher, Kristen Bell, Stanley Tucci, Dianna Agron

Burlesque ist wie ein ausgedehntes Moulin Rouge Musikvideo. Kennt ihr das noch? Mit Christina Aguilera und Pink und den anderen? “Voulez vous couchez avec moi?” Genau. Das jetzt ein bisschen länger plus Drama, Zickenterror und Liebesgeschichte. Aber klischeemäßig, logisch.
Dazu kommt noch wunderbare Selbstdarstellung von Cher, die mittendrin ein Lied singt, was sich furchtbar anhört. Von mir aus hätte sie da nur immer daneben stehen können, warum singen? Meine Ohhhren. Christina hat das wieder gut gemacht, aber dass sie singen kann, wissen wir ja. Die rockt also richtig ab auf der Bühne und danach ist die wieder das Mauerblümchen. Mehr Sachen hätte sie auch anziehen können, ihre Brüste fallen dem Zuschauer quasi ständig ins Gesicht. Kein Wunder das alle Kerle hier hinterher sabbern. Vor allem der arme Cam Gigandet, der in Twilight schon leiden musste, der darf sich in die verlieben.
Am tollsten fand ich ja, das Dianna Agron mit in den Opening Credits vorkam… und dann nur zwei Sätze sagen durfte. Haha.
Die Story ist übrigens fast wie Coyote Ugly, also nichtmal das ist neu.
Man kann also zusammenfassend sagen: Selbstdarstellungsmovie für Cher und Christina, Mischung aus Moulin Rouge und Coyote Ugly, langes Musikvideo.
Trotzdem hat er mir Spaß gemacht, manchmal muss ein Mädchen eben auch romantisch sein.

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