Kurzreviews: Ponyo, Wenn Liebe so einfach wäre, Fish Tank, The Town, Die etwas anderen Cops, Groupies bleiben nicht zum Frühstück

Heute mit:

~ Ponyo (DVD)
~ Wenn Liebe so einfach wäre (DVD)
~ Fish Tank (DVD)
~ The Town (DVD)
~ Die etwas anderen Cops (DVD)
~ Groupies bleiben nicht zum Frühstück (DVD)

Ponyo

Der neueste Streich von Ghibli der hierzulande zu sehen ist, ist Ponyo, das große Abenteuer im Meer. Am Anfang ist mein ein wenig verwirrt, einfach, weil einem die Hintergründe der Gesellschaft in Japan fehlen, aber man gewöhnt sich schnell daran.
Ein kleiner Goldfisch mit Menschengesicht bricht aus seinem “Gefängnis” beim Herr der Meere aus und wird an den Strand gespült wo ihn ein kleiner Junge findet und mitnimmt. Es ist natürlich ein weiblicher Goldfisch und wird sobald ins Herz geschlossen. Irgendwann holt sich der Herr des Meeres (im deutschen gesprochen von Christian Tramitz, der einen wundervollen Job macht) allerdings die Kleine zurück. Die hat aber so einen starken Willen, dass sie es schafft Arme und Beine aus sich hervorzuquetschen, weil sie wie ein Mensch sein möchte. Irgendwann geht unter Wasser alles kaputt und der geheime Zaubertrank des Meeresherrschers explodiert und riesige Flutwellen überströmen die Küste. Alles geht drunter und drüber und die Menschen tun nur so, als sei es eben mal schlechtes Wetter. Vor allem die Mutter des kleinen Jungen. Ponyo findet den Jungen wieder und ist nun ein Menschenkind, denn sie hat Zauberkräfte. Das alles geht dann soweit, dass Ponyos Mutter, ein Meeresgeist, hervorkommt und sagt, dass Ponyo ein Mensch bleiben darf, wenn sie geliebt wird, von jemanden, der sie auch als Goldfisch liebt.
Ach, eine wundervolle Geschichte, super kreativ gezeichnet, wie nicht anders gewohnt von Ghibli und selbst im deutschen richtig toll umgesetzt. Wer Ghibli mag, sollte sich Ponyo dringend ansehen.

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Wenn Liebe so einfach wäre

Mit: Maryl Streep, Alec Baldwin, Steve Martin

Auf eine Empfehlung hin, habe ich mir diesen wunderbaren Film angeschaut.
Maryl Streep spielt eine in die Jahre gekommene Frau. Die Kinder sind groß und heiraten, gründen selbst eine Familie. Sie ist seit 10 Jahren mit ihrem Mann getrennt. Er hat eine neue kleine Freundin, und sie wollen Kinder kriegen. Dass das alles nicht so einfach ist, ist verständlich. Doch was ist, wenn man plötzlich wieder zusammen im Bett landet und es gut fand? Was ist, wenn man plötzlich mit seinem Ex-Ehemann eine Affaire beginnt? Das ist natürlich alles nicht so einfach, vor allem wenn es heimlich geschieht. Zudem kommt noch, dass da noch ein Herr ist, der sich für die Maryl interessiert. Es passieren viele humorvolle und witzige Dinge und es wird sogar auch ganz rührselig. Aber wirklich: der Film passt. Es passt echt alles. Maryl macht einen wunderbaren Job, genau wie Alex Baldwin und Steve Martin. Sie spielen wunderbar zusammen. Definitiv eine Weiterempfehlung!

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Fish Tank

Mit: Katie Jarvis, Michael Fassbender, Kierston Wareing

Fish Tank handelt von einem jungen Mädchen, dass mit ihrer Mutter und jüngeren Schwester in einer kleinen Wohnung lebt. Das Mädchen möchte Tänzerin werden und übt immer fleissig dafür. Sie nimmt sogar ein Video für einen Tanzcontest auf. Dann verliebt sie sich irgendwie in den neuen Freund ihrer Mutter. Natürlich ist er viel zu alt für sie, schließlich ist sie erst 14. Eines Nachts jedoch, er hat getrunken, soll er für sie vortanzen… und danach passiert es eben, er schläft mit ihr… und bereut es sofort. Sie ist natürlich geblendet von ihrer Liebe und möchte ihn wiedersehen. Doch als sie ihn verfolgt, zu seinem Haus, wird er was grausames bewusst.
Der Anfang des Films ist ein wenig schleifend, denn die Art des erzählens ist nunmal nicht Hollywood. Aber in der Mitte wird es spannend und man kann am Ende den Mund gar nicht mehr zu machen.

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The Town

Mit: Ben Affleck, Rebecca Hall, Jon Hamm, Jeremy Renner, Blake Lively

The Town handelt von einer Gruppe von Einbrechern. Sie rauben eine Bank aus und machen einen Fehler. Sie nehmen eine der Angestellten mit. Und setzen sie dann aus. Das bringt sie natürlich wahnsinnig in die Gefahr gefasst zu werden. Also müssen sie das Mädchen beschatten. Dumm nur, dass sich einer der Jungs (Ben Affleck) in sie verliebt. Und ihr natürlich nicht sagt, wer er ist. Er möchte sein Leben ändern und mit dem Rauben aufhören und weggehen. Er möchte das Mädchen mitnehmen. Doch sie findet natürlich heraus wer er ist und irgendwann kooperiert sie mit der Polizei. Am Ende verschwindet er allein, weil alles in die Brüche gegangen ist, nach dem letzten großen Raub, den er noch mitmachen sollte.
Mich hat The Town jetzt nicht so gereizt. Es war ein bisschen langweilig anzusehen, alles war so grau und die Spannung hat mich gar nicht mitgerissen, schade. Aber vielleicht ist das einfach nicht mein Genre gewesen.

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Die etwas anderen Cops

Mit: Will Farrell, Mark Wahlberg, Samuel L. Jackson, Dwayne Johnson, Eva Mendes, Michael Keaton

Eine Polizeikomödie. Mal was ganz Neues! /ironie
Samuel L. Jackson und Dwayne Johnson spielen die beiden Götter der Polizei. Sie kriegen alle Straftäter und das auch mit viel Action und unglaublichen Stunts. Sie sind die Stars der Stadt. Und machen natürlich nie den Drecksarbeit. Das dürfen andere übernehmen. Mark Wahlberg kotzt das übelst an, vor allem weil sein Partner, Will Farrell, so ein Depp ist. Irgendwann aber springen die beiden Stars vom Hochhaus, und niemand weiß warum sie das getan haben. Nun brauchen sie neue Leute, die die Stadt aufräumen und Mark sieht seine Chance. Allerdings machen er und Will alles mögliche falsch und ziehen den Spott und den Hass auf sich. Dabei streiten sie sich noch untereinander derbe.
Das ganze ist jedoch ziemlich witzig und es ist quasi Nebensache ob die beiden nun den Fall lösen oder nicht. Es macht Spaß zuzugucken und das ist ja die Hauptsache.
Am Besten kommen die Actionsequenzen natürlich auf einem super LED Fernseher oder auf BluRay rüber. Testberichte zu Fernsehern findest du hier.

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Groupies bleiben nicht zum Frühstück

Mit: Anna Fischer, Kostja Ullmann,

Wieder mal ein deutscher Film, das ist selten bei mir, aber er ist ganz niedlich.
Es geht um ein junges Mädchen, Lila, die gerade aus den USA wiederkommt, wo sie ein Jahr lang war. In diesem Jahr hat sich in Berlin einiges verändert, denn die neue Boygroup Berlin Mitte ist ganz present und jedes Mädchen steht auf den Sänger Chris. Auch ihre kleine Schwester. Irgendwann trifft Lila Chris im Gewächshaus und weiß natürlich nicht, wer er ist. Er ist davon angetan und verliebt sich in sie. Das ist jedoch gegen den Vertrag mit der Plattenfirma in dem er jedesmal sagen muss, dass er Single ist und noch auf der Suche nach der großen Liebe ist. Lila glaubt ihm erst, dass er der Sänger ist, als der Bodyguard eines morgens in ihrer Wohnung steht, weil Chris verschlafen hat. Tjaja, es gibt einiges hin und her, jeder ist mal auf jeden sauer und am Ende ein Happy End. Natürlich.
Ein niedlicher Film mit vorhersehbarer Story, aber was mich wirklich derbe genervt hat, war das Mädel, Lila. Diese Anna kann einfach kaum schauspielern. Sie bringt ihren Text so emotionslos auswendig gelernt rüber, dass man am liebsten abschalten wollen würde, wenn der Kostja nicht so ein Schnuckel wär. Aber eine schöne Cinderella Story (Der Prinz verliebt sich in das normale Mädchen…)

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