Filmkultur in Dresden – 5. Vorlesung an der TU Dresden

Die fünfte Vorlesung zum Thema „Programmkinoszene“ fand am Mittwoch den 18. Mai wieder im Hörsaal 3 der August-Bebel-Straße statt.
Frank Apel , der Betreiber der Schauburg, erzählte uns einiges über die Dresdner Programmkinos. Apel fand seinen Weg von Frankfurt über Cottbus nach Dresden und ist ein Fan von schlechtem Wetter, weil dieses Kinofördernder ist.
Er stellte ein paar interessante Statistiken zu den Programmkinos in ganz Deutschland vergleichend vor. Zum Beispiel hat Dresden 17 Leinwände für Programmkinos und Dortmund nur 6, obwohl es Einwohnermäßig größer ist. München hat dagegen 27 Leinwände aber der Osten ist (bis auf Dresden) ziemlich wenig involviert in die Programmkinoszene, z.B. hat Cottbus dafür nur eine Leinwand.
Wieso hatte sich also in Dresden die Szene so besonders ausgebildet? Apel nannte als Gründe das fehlende Westfernsehen und die sehr ausgeprägte Filmclubbewegung in der DDR.
Filmausschnitte kamen diesmal von „Märkische Forschungen“ von 1982 von Roland Gräf, „The Big Lebowski“, dem Teil von „Je t’aime Paris“ von den Coen Brüdern, einem winzigenTteil von der „Nackten Kanone 3 1/3“ und aus der „Anleitung zur sexuellen Unzufriedenheit
“ was den Abend sehr witzig abrundete.

Das nächste Mal geht es am 25.5. mit dem Thema “Kino als Lernort – Über „Film verstehen“ als Aufgabe der Medienpädagogik” weiter.