Filmkultur in Dresden – 4. Vorlesung an der TU Dresden

Am Mittwoch den 11. Mai war es wieder so weit. Eine weitere Vorlesung in der Reihe Filmkulturen in Dresden. Diesmal widmete sich die ganze Vorlesung dem “kurzen Film”. In der ersten Hälfte führte uns Katrin Küchler in die Welt des Filmfestes Dresden ein. Eine kleine Zeitreise zeigte und die Anfänge des Kurzfilms. Unterlegt wurde diese Reise natürlich durch einige Kurzfilme. Zu Beginn bekommen wir zwei Filme aus der Reihe Log Jam zu sehen.

Frau Küchler erwähnte die unglaublichen Zahlen die beim Filmfest eine Rolle spielen. 2555 Einsendungen die von einer Sichtungskommission (circa 5 Leute) innerhalb von 3 Monaten gesichtet und heruntergeschraubt wurden auf 300 Filme.
Ein weiterer Kurzfilm kam von Paul de Nooijer “Transformation by holding Time”. Dieser Film zahlte zum One-Shot bzw. Phasensquenzen.

Kurzfilme zu definieren ist schwer, die Definition dauert of länger als der Film selber. Ein Kurzfilm sollte kurz und gut sein.
Ein sehr früher Stummfilm Kurzfilm von 1902 “Star theatre” von Frederick Armitage zeigte, dass es schon damals die Urlust am Schauen gab. Kino wurde damals “Cinema of Attractions” genannt.

Im zweiten Teil führte uns Silke Gottlebe die AG Kurzfilm vor. Begleitet wurde die Biografie von den Kurzfilmen “Nun sehen Sie folgendes“, “You and Me” (von Carsten Krause) und ein Film Sinema Leo über das Kino in Tansania.

Teaser Sinema Leo from Filmwiese on Vimeo.

Zum Schluss machte sie uns noch auf momentane Projekte der AG Kurzfilm aufmerksam, z.B. www.kurz-vor-film.de. Dieses Projekt setzt sich dafür ein, dass wieder Vorfilme im Kino vor dem Hauptfilm gezeigt werden.
Der abschließendes Kurzfilm kam von Daniel Nocke “12 Jahre” einer der meist gebuchten Kurzfilme.

Nächste Woche, am 18. Mai, ist folgendes Thema an der Reihe: Die Dresdner Programmkinoszene, vorgestellt von Frank Apel, von der Kino in der Fabrik.