Kurzreviews: A Single Man, Valentinstag, The Rite

~ A Single Man
~ Valentinstag
~ The Rite

A Single Man

Mit: Colin Firth, Julianne Moore

A Single Man ist die Geschichte eines etwas älteren Lehrers der seinen Lebensabend mit seinem etwas jüngeren Freund zusammen verbringen wollte. Seiner großen Liebe.
Eines Tages erreicht ihn jedoch die Nachricht, dass sein Freund bei einem Autounfall ums Leben kam. Er durfte nichtmal zur Beerdigung, da die Familie das nicht duldete.
Seitdem steckte er in einem Loch. Keinen Lebensmut mehr. Er versucht auch sich sich umzubringen – doch er kann es nicht.
In der Universität begegnet er einem Jugendlichen, der sich mit ihm verbunden fühlt. Er erinnert ihn immer wieder an seinen verstorbenen Liebsten. Auch seine beste Freundin kann ihn nicht aufmuntern. Er besorgt sich eine Pistole und bereitet alles haarklein vor – doch irgendwas kommt immer dazwischen.
Das traurige am Ende ist, dass er entscheidet sich nicht umzubringen und wieder neuen Mut hat, doch dann macht ihm das Leben einen Strich durch die Rechnung.

Das schöne an diesem Film, neben der Musik, ist die Farbwirkung. Die Farbe der Szene ändert sich je nach Situation. In normalen Alltagsszenen sind es etwas grauere Farben – sobald es emotional wird ändert sich die Farbe, meist wird alles ein wenig intensiver und vor allem röter. Das verwirrt zuerst, aber wenn man erstmal gemerkt hat wozu das führt, dann achtet man mehr auf die inneren Empfindungen.

Colin Firth ist einfach wunderbar in dieser Rolle. Schade, dass er dafür nicht den Oscar bekommen hat, aber das wurde ja jetzt mit The King’s Speech wieder gut gemacht.

Einfach zu empfehlen für alle die ein wenig Tragödie abkönnen und einen wunderbar fotografierten Film sehen wollen!

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Valentinstag

Mit: Taylor Lautner, Taylor Swift, Jessica Biel, Anne Hathaway, Bradley Cooper, Jessica Alba, Andy Garcia, Julia Roberts, Jennifer Garner, Shirley MacLaine, Ashton Kutcher, Shirley MacLaine, Topher Grace, Queen Latifah, Kathy Bates

Eine typische Liebeskomödie. Allerdings hier der Clou: es geht nicht nur um eine Person und nicht nur um ein Pärchen – nein! Es geht um sehr sehr sehr viele Pärchen!
Im Mittelpunkt steht Ashton Kutcher, der Florist ist und sich gerade mit seiner Freundin verlobt hat, am Morgen des Valentinstags. Er ist natürlich überglücklich und möchte seine Freude teilen.
Irgendwann im Laufe des Tages entschließt sich seine Freundin (Jessica Alba) aber dazu, ihn zu verlassen. Das ist natürlich ein Schock für ihn.
Nebenbei trifft er viele Menschen für die er die Blumen ausliefert und all diese Menschen haben einen kleinen Part in dieser Geschichte. Und fast jede Art von Liebe ist dabei. Frische Liebe, Alte Liebe, Streit und Wiedergutmachung, Mutterliebe, Gleichgeschlechtliche Liebe (OMG Bradley Cooper!). Alles dabei und alles an nur einem Tag.
Am Ende sind natürlich die meisten glücklich von ihnen.

Der Film ist kurzweilig, schon allein wegen den vielen Charakteren. Dadurch geht es aber auch nie tief in eine Geschichte hinein sondern streift deren Leben nur oberflächlich.
Trotzdem rühren einen ein paar Geschichten sehr, aber das alles so Friede Freude Eierkuchen ist am Ende ist natürlich etwas sehr Hollywood.

Für einen Mädelsabend sicherlich ein sehr passender Film, wenn man ihn gut kombiniert.

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The Rite

Mit: Anthony Hopkins

Lustig wie das Leben spielt. Sagte ich nicht noch im Trailer Tuesday 47 dass ihn niemand braucht? Nun ja, ich habe ihn gesehen, aber auch nur, weil der Gutschein weg musste.

Es ist wie im Trailer vorausgesagt. Mädchen im Vatikan ist besessen. Junger Priester, der eigentlich keiner sein wollte, hilft dem alten Pater (Anthony Hopkins) das Mädchen zu exorzieren. Dabei ist NUR wichtig, herauszufinden WELCHER Dämon in ihr steckt.
Doof nur, dass sie eines Tages stirbt und der Dämon einfach in wen anders übergeht. Der junge Priester beginnt Halluzinationen zu haben und komische Sachen zu träumen. Ist er besessen? Doch nein! Es ist Mr. Hopkins der eingenommen wurde vom bösen bösen… BAL! (Überraschung!) – Auch wenn es sich eher wie “Mrraaaahhh” angehört hat.

Der Film hatte nur zwei gute Sachen: 1. Katzen. 2. Eine Katze hieß Hermione.

Der Rest war einfach nur schaurig… langweilig. Selbst die Hallus vom jungen Typen waren echt langweilig gemacht. Selbst das dämonenbesessene Mädchen war echt langweilig. Ihr Kopf hat sich nichtmal richtig rumgedreht.

Zwischendurch wäre ich fast eingeschlafen und musste mich echt zwingen wach zu bleiben. Anthony Hopkins sah die ganze Zeit auch aus, als müsse er diesen Film nur machen, damit mal wieder bissl Geld reinkommt. Wirklich Spaß hatte er nicht an der Sache. Muss ja echt ein doofer Job sein, sowas.

Also, er Exorzistenfilme mag ist hiermit recht gut bedient. Es soll Leute geben, die ihn mögen. Für alle anderen die auch nichts mit Religion am Hut haben: Finger weg! Am Ende ist es nämlich wieder mal der Glaube an Gott der alle errettet.

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