A Nightmare on Elm Street – Review

Endlich mal wieder ein Horrofilm! Also mein letzter Kino-Horrofilm war the Grudge ;D Nun wisst ihrs.
Wollt ihr mal wieder einen wunderbar erzählten und visuell sehr aufregenden Film erleben?
Dann geht nicht in A Nightmare on Elm Street.

[spoiler ahoi]

Ich hab mich ja auf den Film gefreut, weil ich die Traumsequenzen im Trailer schon gut fand.
Und ich muss dazu sagen, ich kenne das Original nicht.
Ich glaube, wenn ich da Original kennen würde, würde ich diesen Film hassen.

Aber fangen wir mal mit der Story an.
Ein Teenager (Kellan Lutz) hat Schlafstörungen weil er im Traum immer diesem Mann begegnet. Er kann es gerade noch einer Freundin (Ruby 1.0 aus SPN – Katie Cassidy) erzählen bevor diese mit ansehen muss, wie sich Kellan selbst die Gurgel durchschneidet.
Auf der Beerdigung sieht Katie dann ein kleines Mädchen, dass Rosen in sein Grab wirft und dessen Kleid zerrissen ist. Auf Kinderfotos sieht sie dann, dass sie auch darauf zu sehen ist, in eben diesem Kleid, obwohl sie den Kellan erst seit der High School kennt. Uhhh – spannend spannend!

Weiter gehts damit, dass sie im Unterricht einschläft und den Freddy auch sieht. Sie erzählt es ihrem Exfreund und der hat das Phänomen natürlich auch. Er übernachtet bei ihr und in der Nacht wird sie wild durchs Zimmer geschleudert und getötet. Freddy hat guten Humor, weil er ihr vorgespielt hat, sie sei aufgewacht ;D Aber das rumgeschleudere war ein bisschen… naja – too much.
Natürlich wird der Exfreund bezichtigt sie getötet zu haben und kommt ins Gefängnis – aber nicht ohne vorher noch die andere Tussi zu besuchen um ihr alles zu erzählen, die NATÜRLICH auch solche Träume hat, genauso wie der Looser Typ der auf sie steht. Mr. Exfreund wird im Gefängnis im Traum gekillt und wir haben nur noch die zwei Finalen Personen.
Diese kommen dem Geheimnis um Freddy auf die Spur – allerdings vorerst dem falschen Geheimnis. Freddy war nämlich Gärtner in deren Vorschule, deswegen das Mysteriöse Zusammenspiel aller Figuren. Dieser Gärtner hatte die Kinder allerdings zu lieb – wenn ihr versteht. Zuerst dachten die beiden Finalisten ja, sie hätten gelogen und Freddy würde sie nun töten wollen, weil er unschuldig getötet wurde von deren Eltern (deswegen die Brandverletzungen). Doch am Ende kommt nur ein “Buhu! Verarscht!” – denn in Wirklichkeit ist er hinten ihnen her, weil sie die Wahrheit gesagt haben.
Final Frau hat ein wirklichen genialen Einfall, nämlich Freddy in ihre Welt zu holen und ihn zu töten. Sinnvoll, nicht wahr?
Funktioniert natürlich NICHT. Am Ende tötet er ihre Mum durch den Spiegel.

Soviel zur Geschichte.
Die Synchro war relativ mies, wie ich fand. Aber Gottseidank hat Ruby 1.0 nicht diese schreckliche gleiche Synchro abbekommen wie in Supernatural.
Das Intro des Films war sehr schön, so klischeehaft es auch sein mag. Aber die Kinderzeichnungen vs der gruseligen Musik waren ein guter Einstieg.
Dann fand ich noch gut… ehm… ach ja, die finale Traumsequenz von der final Frau, als sie im Flur aus Blut fast ertrank und dann durch die Decke platzte um in ihr Bett zu fallen. Das fand ich extrem gut gemacht.
Alles andere war weder neu noch unglaublich sehenswert. Schade :/
Man hätte sicherlich noch einiges aus den Traumsequenzen holen können aber das ganze war einfach so dermaßen flach und klischeehaft.
Ich ging sogar das erste Mal mitten in einem Kinofilm raus aufs Klo. Und das mache ich sonst nie nie nie! (Notiz: Nicht so viel Fanta trinken vorher)

Im Endeffekt waren ich und meine Begleitung sehr sehr froh, dass wir am Kinotag in den Film gegangen sind. Sonst hätten wir uns wohl ein bisschen geärgert.
Zumal neben uns drei Mädels saßen, wovon eine eine sehr schreckliche Lache hatte und die den ganzen Film über quatschten.

Alles in allem eine Enttäuschung.