Kurzreviews: Brügge sehen… und sterben?, Source Code, Beim Leben meiner Schwester, The Brothers Bloom

Heute mit Reviews von:

~ Brügge sehen… und sterben?
~ Source Code
~ Beim Leben meiner Schwester
~ The Brothers Bloom

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Review: X-Men First Class

X-Men: First Class

Mit: James McAvoy, Michael Fassbinder

Der Beginn der X-Men. Wer wollte nicht immer schon wissen, wie das ganze eigentlich angefangen hat? Jeden interessiert doch eine “The Beginning of” Geschichte, oder?
Nein, eigentlich nicht, denn schon bei Casper war das furchtbar schlecht und langweilig.
Nun hatten wir hier aber das Vergnügen schön viel Action und schöne Bilder zu haben (ich muss gestehen, ich fand die Optik extrem geil), dazu gute Musik und einen Cast, bei dem so mancher rumsabbert.
Die Geschichte hat so viele Plotpoints, dass ein Film allein eigentlich viel zu wenig war um alle unterzubringen. Ich glaube deswegen sind wir auch so durch die Handlung gerannt ohne auch nur irgendwelche Beziehungen oder Handlungen reifen zu lassen. Am Ende sterben Menschen und Leute werden verletzt und mach denkt sich: okay, ist mir egal, eben weil man keine Beziehung zu den Menschen aufbauen kann.
Trotzdessen findet man eine Menge Subtext vor allem zwischen James und Michael, das wohl jedes Slashherz höher schlagen lässt.
Wir beginnen mit dem Anfang, Magneto verliert seine Eltern, wird vom Bösen eingelult und lernt durch seine Wut seine Kraft zu meistern. X findet diese blaue Frau in seinem Haus und beide werden Freunde bzw sie liebt ihn aber er sie nicht so. Irgendwann wird X Professor (was ein bisschen zu schnell geht) und spielt den Frauenheld, was die blaue Tante natürlich total doof findet. Eine komische Agentin kommt hinzu, weil sie Mutanten als Unterstützung brauchen. Irgendwie finden sie dann die anderen und holen erstmal Magneto auf deren Seite. Durch X tolle Power und der Verstärkungskugel finden sie noch andere junge Menschen (und Wolverine, der aber nichts von denen wissen will) und die lassen sich dann bereitwillig ausbilden und üben eine ganze Woche lange kämpfen bis alle perfekt sind und bereit für den Krieg.
Nebenbei denken sich die USA und die Russen noch: lass uns mal nach Kuba fahren, eine imaginäre Linie ziehen und wer zuerst drüber fährt, der beginnt den atomaren Krieg. Ehm ja?
Jedenfalls retten die X-Men die Welt aber trotzdem werden sie gejagt weil OMG sind ja Mutanten. Menschen werden als totale Idioten dargestellt und nur Mutanten sind ja die mit der höheren Intelligenz.
Vielleicht hätte der Film dann von Mutanten gemacht werden sollen, denn sowas ist echt Mist.

Also in Kürze: Pro: Optik, Musik
Kontra: alles andere.

Und Michael Fassbinder sieht aus wie der komische Hai aus “Findet Nemo” wenn er weint und lacht gleichzeitig. Zeig deine Beißerchen!

Im Grunde wars ne ganz nette Unterhaltung, wirklich. Es hat eigentlich Spaß gemacht ihn zu sehen. Man sollte nun mal einfach von Comicverfilmungen nicht viel Logik und Content erwarten. Bzw… hier gab es zu viel Content.
Trotzdem schöner Film für easy Filmabende ohne Denken!

Filmkultur in Dresden – 7. Vorlesung an der TU Dresden

Am Mittwoch, den 8. Mai, gab es dir vorletzte Vorlesung zum Thema “Filmkultur in Dresden” an der TU Dresden. Diesmal blieben wir noch im Schulpädagogischen Bereichen. Niels Beer, der seine Wurzeln im KiK hatte, führte uns in die Welt des Schulkinos am Beispiel der Schauburg Kinosäle ein. Die Ziele des Schulkinos beinhalten unter anderem, das mehrfache einbringen der Schüler in Kinos um ihnen einen besonderen Zugang zu Film und Kultur zu schaffen. Außerdem möchte er auch den Blick öffnen für die Machart der Filme und die Filmanalyse.
Neben der Vorstellung der Schauburg und den ganzen Hintergründen, die dort ablaufen, stellte er auch die Theorie der Filmpädagogik vor und die Ansätze der Filmanalyse, die vor allem auch Kindern helfen sollen, Filme zu verstehen.
Er brachte uns diese theoretischen Dinge auch mit Beispielen in Form von Filmausschnitten näher.
Zum Beispiel sahen wir uns die ersten 3 Minuten von “Der Sohn von Rambow” an. Dabei machte er uns bewusst welche filmischen Mittel wir eigentlich bewusst und welche wir unbewusst wahrnehmen.

Zum Beispiel nehmen wir folgende Dinge in einem Film eher unbewusst wahr:
~ Kameraperspektiven/bewegungen
~ Musik + Ton
~ Realität und Inszenierung
~ Montage
~ Cadrage (Beziehungen, Blicke, Positionen)
~ Expositionen: Etablierung von Raum, Zeit, Personen, Stimmung
~ Subtexte, Symbole, Mythen

Ihr könnt euch selbst ja einmal testen, ob ihr diese Dinge in einem Film wirklich wahrhaftig wahrnehmt, oder ob sie eben einfach da sind.

Dann zeigte er uns vier Ausschnitte von verschiedenen Romeo und Julia Verfilmungen – immer die selbe Szene (die Balkonszene) und zeigte uns, was er z.B. mit diesen Ausschnitten in seinen Workshops mit Kindern und Jugendlichen macht. Die Ausschnitte kamen aus folgenden Filmen: Romeo und Julia von 1954, Romeo und Julia von 1968, Romeo und Julia von 1976 und Romeo und Julia von 1996.

Der letzte Film war eine Legotrickanimation einer Schulklasse, den Herr Beer selbst produziert hate mit den Kindern.

Er wies noch auf andere Projekte im Bereich Filmpädagogik hin und lud uns ein doch auch mal in den pädagogischen Bereich zu schnuppern.

Die letzte Vorlesung (vor der Podiumsdiskussion) wird am 29. Juni zum Thema Zukunft im Kino sein.

Simpsons Synchronstimmen

Zwar nicht in Deutschland, aber dafür in Amerika. Viele der Figuren werden ja von den gleichen Synchronstimmen gesprochen. Hier eine tolle Infografik, wer wen spricht.

(gefunden bei /Film)

Kurzreviews: Verrückt nach Dir, Machete, Despicable Me

Heute mit Reviews zu:

~ Verrückt nach Dir (Going the Distance)
~ Machete
~ Ich – Einfach Unverbesserlich (Despicable Me)

Verrückt nach Dir

Mit: Justin Long, Drew Barrymore

Schöne romantische Komödie über zwei Menschen, die sich durch einen One Night Stand kennenlernen und dann lustigerweise immer wieder treffen. Sie haben eine wunderschöne Zeit, doch dann wird klar, dass SIE in 5 Wochen wegzieht, weil sie ein Job Angebot hat. Beide wissen, dass es nach dieser schönen Zeit vorbei sein wird.
Doch ist es das wirklich? Plötzlich ist ER am Flughafen und beide überlegen, ob eine Fernbeziehung nicht doch vielleicht funktionieren könnte.
So beginnt ein langes Hin und Her zwischen langen Telefonaten, Chats und komischen Versuchen von Telefonsex. Gelegentliche Besuche, geplant und spontan stehen auf mit auf dem Plan.
Plötzlich aber bröckelt das Vertrauen und die Eifersüchteleien gehen los. Der eine ist unglücklich weil der andere erwartet, dass er alles für den anderen aufgibt und so weiter.
Am Ende ist jedoch alles super und Friede Freude Eierkuchen.
Eigentlich ganz süße Komödie aber nicht wirklich etwas neues. Keine komödiantischen Innovationen und irgendwie ist auch alles ein wenig steif gespielt. Da steckt kaum Herz dahinter. Schade.

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Machete

Mit: Danny Trejo, Steven Seagal, Michelle Rodriguez, Jeff Fahey, Cheech Marin, Lindsay Lohan, Don Johnson, Jessica Alba, Robert De Niro

Man hat ja viel gehört über Machete. Vor allem wie brutal und blutig er sein soll. Und wie viel nackte Haut man sieht.
Das stimmt auch alles so, aber ich fand diesen Film nicht gerade so furchtbar blutig. Vielleicht bin ich auch einfach nur schon zu viel gewöhnt.
Es geht eben um Machete, der ein Auftragskiller war und statt Pistolen nunmal lieber sein Messerchen genommen hat. Dann werden seine Frau und seine Tochter brutal von den Gegnern umgebracht und Machete versucht aus dem Business auszusteigen und ein normaler Mann zu werden. Das klappt auch ganz gut, bis ihn jemand anheuert einen wichtigen Politiker zu killen, das aber nicht funktioniert, weil er reingelegt wurde und er dann in eine Reihe von unterschwelligen Geheimmachenschaften mit Drogen und sonsterwas verstrickt ist. Zwischendurch ist da noch Jessica Alba, die Nervige aus LOST und Lindsey Lohan. Schauspielerisch ist das alles nicht so der Burner aber es gab sehr witzige Stellen, die Machete cool und gelassen geowned hat, und alle anderen wie Idioten da stehen ließ.
Alles in allem ist Machete ein sehr unterhaltsamer Film ohne wirklichen Lernwert, aber dafür mit viel nackter Haut, Blut und Witz.

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Despicable Me

Der Film auf den ich mich seit dem ersten Trailer (was im Grunde die Anfangssequenz war, boooh!) gefreut hatte, aber spätestens beim deutschen Titel davon abgelassen hatte ihn im Kino zu sehen.
Und es stellte sich heraus: gute Wahl!
So der Hit, war der nit – um die Reimkiste mal auszupacken.
Es gab ganz witzige Stellen, die man aber allesamt schon aus den Trailer kannte, es wurde ein wenig auf die Tränendrüse gedrückt und “ES IST SO FLAUSCHIG” ist auch der einzige Catchphrase der im Gedächtnis bleibt und dazu auch würdig ist.
Die Geschichte ist auch wie immer. Der ach so böse Gru will die Welt unterwerfen, aber leider ist er nicht der beste Schurke, da ist immer einer der besser ist. Irgendwann benutzt er 3 kleine Waisenmädchen zu seinem Zwecke einen Schrumpfstrahler zu stehlen und die haben ihn dann soooo gern, dass sie bei ihm bleiben. Er stiehlt dann den Mond, der Mond wird ihm gestohlen und irgendwas passiert im Showdown, den ich schon wieder vergessen hatte, als der Abspann lief und am Ende haben sich alle lieb. Yay!
Also, ganz süß, sicherlich für kleinere Kinder der Hit, aber mich reisst er nicht so mit (und da war sie wieder, die Reimkiste).

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Filmkultur in Dresden – 6. Vorlesung an der TU Dresden

Am Mittwoch den 25. Mai durfte wir an der TU Dresden etwas über den pädagogischen Wert von Filmen lernen. Ralf Vollprecht erzählte uns unter der Überschrift “Kino als Lernort” einige interessante Sachen über die pädagogische Seite von Filmen und wie Kinder und Jugendliche Filme unterschiedlich verstehen. Er stellte uns einige Internetangebote vor, die Hauptsächlich das Filmverstehen bei Kindern fördern sollen.

Seiten die sich an Kinder richten:

Seiten die sich an Eltern richten:

Ausschnitte aus Filmen gab es auch dieses mal wieder. Ein Ausschnitt kam von einem Animations- und Realfilm der von einer Kindergartengruppe gemacht wurde. Der zweite Film namens “Leggins Jeans” kam von einer jungen Filmemacherin und erhielt den zweiten Preis im Wettbewerb “Helden…”.
Der letzte Ausschnitt hieß “Rolley 2-1 im Waffenmuseum” von…
Zum Schluss erwähnte Herr Vollprecht noch das Filmseminarangebot an der TU Dresden.

Die nächste Vorlesung ist am 8.6. mit dem Thema “Schulkino Dresden – Ein Kino macht Schule”.

Review: Fluch der Karibik 4

Jetzt, für alle, die nach dem ersten schon genug hatten: ein brandneuer total sinnloser Teil von “Ein Pirat mit Kajal und schwulen Eigenschaften düst durch die Welt aus Gründen!” (Die Twitterer wissen was ich meine)

Also ganz ehrlich, ich mag ja Captain Jack Sparrow und ich mochte auch die ersten 3 Teile eigentlich ganz gern, habe sie auch alle auf DVD. Es gab da nämlich derbe witzige Sachen die sich auch super in einem Alltagsgespräch unterschummeln lassen (“I’ve got a jar of diiihiirt!”)
Nun war ich auf Teil 4 leider nicht so gespannt, denn aus den Originalteilen (ja, denn das ist nur Geldmacherei und keine Fortsetzung) ist wirklich nur Jack und Barbossa dabei und den kleinen Affen Hector sieht man so 2 mal ganz minikurz. Und nichtmal die Black Pearl (NICHT MAL DIE) sieht man wirklich außer in einer Flasche. (“Was macht die Pearl in einer Flasche?” Ja Jack – man weiß es nicht)
Wenn man diese kleinen “Änderungen” der Originalbesetzung so ansieht, kann man sich schon denken wie unglaublich an der Nase herbeigezogen das ganze dann wirkt.
Jack hatte ja die Karte in Teil 3 geklaut. Und diese Karte soll nun zur Quelle des ewigen Lebens (oder so) führen. Leider ist er nicht der einzige der dahin will, sondern auch gleich noch die Spanier, Barbossa (vom König geschickt) und BLACKBEARD meine Damen und Herren! Und zwar mit seiner äußerst reizenden Tochter whatshername gespielt von Penelope Cruz. Die ich abgrundtief verachte. Ich mag sie wirklich nicht. Da war mir selbst Keira lieber. Und die ist schon grausam.
Alles wird total sinnlos zusammengesteckt und irgendwie kommt nie so richtig Fahrt auf (Flaute auf See, würde ich sagen) denn alles streeeeeckt sich und versucht ganz böse Teil 2 nachzumachen, mit dem Dschungel und den Inseln und ach. Und auch wenn Johnny Depp die Rolle ganz dolle mag, und auch noch einen Teil machen will (GNADE UNS GOTT), so ist Jack in diesem Teil einfach nur furchtbar langweilig gewesen.
Sein im Palast Herrumgeschwinge war voraussehbar und nichtmal akrobatisch in Ordnung. Sein Surfen auf den Kutschen Londons war… lahm! Einfach nur lahm! Und dass er ständig von irgendwelchen hohen Höhen ins Wasser springt, macht ihn auch nicht besser. Ach, das Beste hab ich vergessen: Die Sache mit der Palme. Er klettert eine Palme nach oben, gefesselt, und irgendwie kommt er frei (was logisch ist, da ja die Palme dünner gen oben wird, aber … da sind ja noch die Blätter und er kann das Seil gar nicht so fix darüberheben) und dann schwingt er sich von Palme zu Palme und verkettet ein paar Spanier dann mit dem Seil. “Information: an dieser Szene waren keine echten Menschen oder Kokosnüsse beteiligt, den Jack Sparrow den sie da fliegen sehen ist ein Computergenerierter Pixelmatsch, der für ungeübte Augen Jack darstellen soll.”
Spätestens als die schlecht animierten/generierten/verkleideten Meerjungfrauen auftauchen beginnt die Liebesgeschichte und der Schmalz tropft förmlich von der Leinwand. Glaubt mir, das war schlimmer als zwischen Will und Lizzy. “Sie hat einen Namen! – So? – Ihr Name ist… Serena” (oder so ähnlich). Hätte ich einen Tisch gehabt, hätte ich meinen Kopf darauf geschlagen. Das sagte übrigens Phillip unser Kleriker und derjenige der mit freiem Oberkörper durchs Bild rennt.
Man kann den Ausgang der Geschichte schon an dem Punkt voraussagen, als erzählt wird, warum eigentlich alle zur Quelle wollen. (Ab da könnte man dann gehen oder schlafen, Kinosessel sind ja immer sehr bequem).
Die Szene nach dem Abspann (falls es wirklich jemand so lang aushält) zeigt dann, das ein nächster Teil angehangen werden kann (Die unendliche Piratengeschichte) und ich verließ nur schreiend den Saal. Waruuuuuum?

Fast direkt zu Beginn dachte ich mir: Haben die nur wahllos eine Fanfiction aus dem Netz gefischt und daraus ein Drehbuch gemacht? Die Charaktere sind so Random und einfach da und einfach in die Geschichte von Jack eingesponnen, dass es keinen Spaß macht. Barbossa ist OOC, Jack hat im deutschen eine neue Synchro bzw seine normale Johnny Depp Synchro, die er in den ersten 3 Teilen nicht hatte, weswegen Jack einfach nicht mehr Jack ist. Die Spanier sind Spanier und sonst nichts, sie haben KEINE Funktion! Man hätte sie auch ruhig weglassen können und irgendjemand hätte eben “ausversehen” dem Tempel zerstört.

Aber ja, ich habe ein paar mal gelacht, wenn Jack was witziges gesagt und witzig geguckt hat. Aber dafür 136 Minuten im Kino zu leiden… *seufz*
Ich habe ihn übrigens NICHT in 3D gesehen, (weil ich 3D verabscheue und der Meinung bin, es ist unausgereift und braucht noch ein paar Jahre) und ich habe auch gehört, es soll recht sinnlos in 3D sein. Ich könnte auch keine Szene nennen, bei der 3D jetzt wirklich gut rübergekommen wäre. Ich habs echt versucht, aber… nee.

Beende ich meine Hasstirade auf Teil 4 von “Lasst uns die Menschen abzocken” mit dem Soundtrack. Das Hans Zimmer klaut und seine eigenen Sachen auch gern mal recycelt wissen wir ja. Hier hat er aber quasi einfach den Soundtrack der vorigen Teile genommen und ein neues Instrument für einen etwas anderen Touch (Spanisch?) dazugenommen. Und ich mag Hans Zimmer eigentlich. Manchmal.

Von mir also eine klare “GEHT BLOSS NICHT INS KINO” Empfehlung, der lohnt sich mehr auf DVD.

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An Imaginary Life – Kurzfilm

Steve Baker hat einen wunderbaren kleinen Kurzfilm produziert. Es geht um vergessene imaginäre Freunde. Fast jedes Kind hatte früher doch welche. Aber was passiert mit ihnen, wenn wir erwachsen werden? Ein wunderschöner Film bei dem ich auch ein paar Tränchen verdrücken musste.

An Imaginary Life from Steve Baker on Vimeo.

Review: Scream 4

Scream 4

Mit: David Arquette, Neve Campbell, Courteney Cox, Emma Roberts, Hayden Panettiere

Vor 10 Jahren hatten wir das Vergnügen den letzten Teil der Scream Trilogie zu sehen. Alles fand ein Ende und unsere drei Hauptcharaktere überlebten.
Jetzt 10 Jahre später und in einem neuen Zeitalter sind unsere drei Helden “etwas” älter geworden und finden sich erneut in dem geheimnisvollen Spiel des Killers mit der Screammaske wieder.
Sidney (Neve Campbell) hat ein Buch geschrieben über die ganzen Vorfälle damals und ist damit ziemlich berühmt, schließlich war sie das Opfer. Gale gefällt das allerdings nicht so, denn sie hat ihre Journalisten Karriere an den Nagel gehängt um Bücher zu schreiben, ist damit aber weniger erfolgreich.
Als es plötzlich wieder einen Mord gibt, gerade zum Jubiläum, ist die Stadt natürlich vollends auf den Beinen und verdächtigt Sidney, die gerade wieder in der Stadt ist um ihr Buch anzupreisen.
Neu hier ist das ganze technische Gedöns. Blackberry, iPhone, Macs, Webcams, Youtube, Twitter, Facebook. Eben alles was die Jugend unserer Generation so ausmacht. Und die Marken werden nicht verheimlicht.

Scream nimmt sich selbst derbe auf die Schippe in diesem Teil. Schon der Anfang ist Ironie pur. So finden wir uns in einer Inception-liken Szene wieder, der Film im Film im Film. Und alle parodieren den allerersten Scream Teil.
In Schreckmomenten, wenn sie kommen sollten, wird auch der Humor eingebaut. Wenn man also WEISS dass der Kerl mit der Kamera gleich draufgeht und hinter jedem Holzspan den Killer erwartet und er am Ende nur mit dem Kopf gegen einen Blumenkübel rennt. Mitbetrachter im Kino meinten dazu “So ein Rindvieh!”
Am Ende ist die ganze Mordszenerie nur ein Schrei nach Aufmerksamkeit und 15 Minuten rum bei Youtube. Völlig unsinniger Grund also. Man fast sich als Zuschauer nur an den Kopf und fragt sich, was das ganze eigentlich sollte.
Als der Killer dann einen auf Jason von Halloween machte und einfach immer wieder aufstand, bekommt man etwas zu viel. Aber beim “Todesstoss” entfährt dem Internet-affinen Zuschauer einfach nur ein “lol” und dann hört man auch schon die Abspann Mucke.

Scream 4 ist also ein schönes witziges Ende für die Reihe. Also, man hofft doch, dass es das Ende ist, denn noch mehr wäre einfach nicht gut. Man kann nicht noch mehr recyclen als die vorige Trilogie. Danke Wes Craven für dieses Meisterwerk der Scherzkunst. Der Meister des Schrecken bist du noch lange nicht – das ist und bleibt Alfred J. Hitchcock!

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Filmkultur in Dresden – 5. Vorlesung an der TU Dresden

Die fünfte Vorlesung zum Thema „Programmkinoszene“ fand am Mittwoch den 18. Mai wieder im Hörsaal 3 der August-Bebel-Straße statt.
Frank Apel , der Betreiber der Schauburg, erzählte uns einiges über die Dresdner Programmkinos. Apel fand seinen Weg von Frankfurt über Cottbus nach Dresden und ist ein Fan von schlechtem Wetter, weil dieses Kinofördernder ist.
Er stellte ein paar interessante Statistiken zu den Programmkinos in ganz Deutschland vergleichend vor. Zum Beispiel hat Dresden 17 Leinwände für Programmkinos und Dortmund nur 6, obwohl es Einwohnermäßig größer ist. München hat dagegen 27 Leinwände aber der Osten ist (bis auf Dresden) ziemlich wenig involviert in die Programmkinoszene, z.B. hat Cottbus dafür nur eine Leinwand.
Wieso hatte sich also in Dresden die Szene so besonders ausgebildet? Apel nannte als Gründe das fehlende Westfernsehen und die sehr ausgeprägte Filmclubbewegung in der DDR.
Filmausschnitte kamen diesmal von „Märkische Forschungen“ von 1982 von Roland Gräf, „The Big Lebowski“, dem Teil von „Je t’aime Paris“ von den Coen Brüdern, einem winzigenTteil von der „Nackten Kanone 3 1/3“ und aus der „Anleitung zur sexuellen Unzufriedenheit
“ was den Abend sehr witzig abrundete.

Das nächste Mal geht es am 25.5. mit dem Thema “Kino als Lernort – Über „Film verstehen“ als Aufgabe der Medienpädagogik” weiter.

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