August 2018 – Meine gesehenen Filme

Gesehen Filme im August: 18

Im August habe ich, dank Sommerpause, ziemliche viele Filme gucken können.

X-Men: First Class
Netflix
X-Men: Days of Future Past
Netflix
X-Men: Apocalypse

Als ich sah, dass auf Netflix Days of Future Past zur Verfügung steht, war klar, dass ich einen X-Men Rewatch starten musste. Also First Class, DoFP und Apocalypse gesuchtet. Hach X-Men. Das macht schon Spaß. Sie waren neben Spiderman meine ersten Superhelden im Kino. Irgendwann schau ich mir mal noch das ganze Franchise an. Aber ich bin auch sehr gespannt auf den neuen X-Men Film „Dark Phoenix“. Außerdem haben diese drei Filme meine James McAvoy Suchtphase ausgelöst. Dementsprechend habe ich mich durch so ziemlich alle Filme seiner Biografie geschaut. Obviously hab ich nicht alle kriegen können, aber die Auswahl ist schon ganz gut.

Trance
Trance ist von Danny Boyle und unbedingt ein Film, den man zweimal sehen muss. Mein zweites Mal steht noch aus, aber OMG, so unglaublich gut. Es geht um Gemälde (unter anderem) und das ist ja voll mein Ding, so als Kunsthistoriker. Außerdem ist ne Menge Mindfuck im Film und irgendwann war ich so verwirrt, dass ich den Screen anschrie mit „What? What? Wieso? Was? HÄ?!“. Also, richtig gut. Ich mag gar nicht zu viel verraten, außer, dass es um einen Raub geht und der Räuber dann leider nicht mehr weiß, wo das Gemälde hin ist. Deswegen geht er zum Psychologen, der helfen soll, die Erinnerung wiederzufinden. GE-NI-AL!

Penelope
Ich hab ja damals Christina Ricci nicht so verfolgt, aber dieser Film ist wirklich gänzlich an mir vorbeigegangen. Mit einem noch ganz jungen und süßen McAvoy! Haha. Es ist quasi ein modernes Märchen, wenn man so will, denn die Prinzessin Penelope (Ricci) ist verflucht worden, für etwas, das irgendwelche Vorfahren getan haben. Sie hat eine Schweinsnase und wird sie nur los, wenn sie die wahre Liebe findet. Ihre Mutter, oberflächlich wie sie nun mal ist, versucht also die junge Prinzessin so schnell es geht zu verheiraten. Jedoch nehmen alle Männer reis aus bei dem Anblick der Schweinsnase. Warum auch immer. So schlimm sieht es nämlich gar nicht aus, aber wenn das Skript sagt „Lauf!“, dann läufst du wohl. Der Film ist sehr vorhersehbar, wenngleich die Lösung des Problems endlich auch mal eine gute Message hat. Süß für Zwischendurch.

Welcome to the Punch
Welcome to the Punch ist eher so ein Zwischendurchfilm auf den man nicht viel geben muss. Er blieb mir gar nicht so klar in Erinnerung, um ehrlich zu sein. Es geht halt um einen Polizisten, der einen Erzfeind hat und irgendwann kommt ein Fall bei dem irgendwie beide zusammen arbeiten müssen. ¯\_(ツ)_/¯

Wanted
Der Klassiker mit Angelina Jolie! Damals, als er noch relativ neu war, sah ich ihn schon mal und war fasziniert von McAvoy und auch Jolie (ich glaube, das war in meiner Jolie-Phase). Chris Pratt kannte ja damals noch niemand, aber witzig, ihn jetzt darin zu sehen! 😄 Ansonsten ist Wanted mittlerweile ein eher fragwürdiger Film, aber die Musik von den Nine Inch Nails rockt immer noch diese eine Szene.

Submergence
Submergence ist ein relativ aktueller Film mit Alicia Vikander und James McAvoy. Auch eine geniale Geschichte, aber ich hatte so meine Probleme damit. Die Erzählart ist interessant, hat mich aber leider nicht mitgerissen. Auch war es für mich wenig glaubhaft, dass die Liebe zwischen beiden wirklich so stark war. Leider. Vielleicht liegt das auch an der Art, wie Vikander spielte. Ich mag sie ja sehr, seit ich sie in Ex Machina (mein MA Thema und einer meiner Lieblingsfilme) sah, aber hier hat sie mich leider absolut nicht emotional abgeholt. Anders dagegen mein Liebling McAvoy, der ja so unglaublich gut spielte, wow. Sein Talent ist einfach unglaublich. Aber alles in allem eher ein Film, den man nicht gesehen haben _muss_.

Split
Ich war ja früher grooooßer Fan von M. Night Shyamalan! Ich liebte Signs, Sixth Sense, Unbreakable und The Village! Irgendwann verlor ich das Interesse, weil es hieß, seine Filme würden immer schlechter werden. Aber bei Split horchte ich wieder auf, kam aber lange Zeit nicht dazu, ihn zu sehen. Jetzt in der McAvoy-Phase, passte natürlich alles zusammen. Und: OMG! Dieser Film ist so unendlich gut! Ich will wirklich nichts über den Inhalt sagen, denn man muss den Film gesehen haben! Aber James… OMG, er spielt 9 verschiedene Charaktere und man glaubt ihm wirklich ALLE. Wirklich, das hat mich umgehauen. Aber auch der Rest des Casts ist richtig richtig gut und glaubhaft. Top Film! Und: Ich freue mich riiiiesig auf Glass!

Becoming Jane
Ich mag ja Jane Austen und die Brontë Schwestern erst seit nem Jahr. Also so richtig. Klar hab ich Pride and Prejudice gesehen und auch gemocht, aber mich nie richtig mit irgendwas beschäftigt. Da kam dieser Film gerade recht. Anne Hathaway als Jane Austen find ich ganz ok. Ist auch ein süßer, dennoch trauriger Film über das Leben von Jane Austen. Ich musste noch lange darüber nachdenken. Auch jetzt, wo ich zum ersten Mal in meinem Leben Pride and Prejudice (auf englisch) lese (obwohl ich das Buch seit eeeewigen Jahren im Regal stehen hab), muss ich manchmal noch an Jane Austen und diesen Film denken. Jedoch muss ich sagen: der süßeste süßeste James und das allerschönste Grinsen der Welt in _dieser_ einen Szene. Hach!

Filth
Filth war auch ein Film von dem ich viel gehört hatte, als er rauskam, aber nie dazu kam, ihn zu sehen. Jetzt war es endlich soweit und auch, wenn er eben total krass ist und nur Figuren hat, die man nicht leiden kann, und das Schottisch wirklich anstrengend ist… er ist richtig gut. Brutal, ernst, lustig, traurig, real, unreal. Wer nicht nur Friedefreudeeierkuchen-Filme guckt, dem sei Filth ans Herz gelegt. Ein richtig richtig guter Britischer Film.

Atomic Blonde
Von Atomic Blonde hörte ich auch, weil er in Berlin spielt. Interesse hatte ich weniger an dem Film, obwohl er heiß diskutiert wurde wegen der heißen Szene mit Charlize Theron. Also, ich muss schon sagen, dass der Film einiges bietet für uns bisexuals, but still… Ein lobendes Wort muss ich jedoch sagen: Die Szene in der Charlize die ganzen Leute wegnknockt, in diesem Treppenhaus, was alles in einem Take gefilmt wurde und richtig gute Action ist, die ohne tausend Cuts auskommt, ist der Hammer. Der Rest des Films ist eher so lala, Storymäßig auch vorhersehbar und mehr gewollt als gekonnt, aber diese Szene! Dafür lohnt es sich.

Victor Frankenstein
Frankenstein! Der steht auf meiner Leseliste für Halloween und der Film über Mary Shelley wird auch definitiv geguckt. Ich finde diese Frau einfach unwahrscheinlich Interessant. Aber kommen wir zur Story. Victor Frankenstein (McAvoy) hat mich im Film sehr an die Movie-Sherlock Holmes Version erinnert, also die von RDJ. Sollte wahrscheinlich auch Absicht sein. Was mir absolut nicht gefallen hat, war, dass Daniel Radcliffe, der den Igor spielt, von „Ich weiß nicht mal meinen Namen und ich bin das unterste im Zirkus und überhaupt mimimi“ zu einem Gentleman wird, der die Frau seiner Träume auch bekommt. Was das ganze zu einer unnötigen Liebesgeschichte gemacht hat, statt auf die Zerrissenheit einzugehen oder das Drama, was Frankenstein da verursacht durch seine Wahnsinnigkeit. Gnah. Fand ich leider sehr uncool, aber es waren schöne Moment und schöne Bilder dabei. Und Moriarty! (Sorry Andrew Scott, aber du wirst immer Moriarty für mich sein…)

The Disapperance of Eleanor Rigby (Them)
Netflix
Puh. Also, die Idee, zwei Filme zu drehen, aus den Perspektiven der jeweiligen Darsteller, bzw. Eltern in dem Fall, und wie sie mit einem sehr traumatischen Erlebnis umgehen, ist sehr genial. Und daraus dann, nachdem die Filme auf Festivals premierten, einen gemeinsamen Film zu schneiden, ist auch sehr sehr genial. Dass die beiden Filme unterschiedliche Color Grades haben, find ich auch total super. Das Thema ist hart und wirklich gut dargestellt, die Schauspieler sind top. Doch leider hab ich mich teilweise furchtbar gelangweilt. Vor allem in der „Her“ Phase. Jessica Chastain ist gut und alles, aber die Story verlief soooo langsam, und ich mochte die Person leider gar nicht. Und der Titel der Filme macht auch nur bei der „Him“ Version Sinn. Leider.

The Happening
Nach Split hatte ich natürlich richtig Bock auf weitere Shyamalan-Filme (wie zum Teufel wird sein Name ausgesprochen?). Und von The Happening hatte ich schon so viel gehört. Ich war erstaunt Mark Wahlberg und Zooey Deschanel in den Hauptrollen zu sehen und auch, dass sie ein Liebespaar spielen sollten. Passt ja mal gar nicht ^^’ Jedenfalls: Er ist wirklich so schlecht, wie alle sagen. Dieser Wind! Hahahahahaha…

Crazy, Stupid, Love
Netflix
Irgendjemand sprach mit mir mal über Ryan Gosling und da bekam ich Lust auf einen Ryan Gosling Film und dieser hier war auf Netflix und ja. Ich kannte ihn tatsächlich schon, weil Emma Stone und so. Aber trotzdem ist er ganz niedlich. Das Ende ist super 😄 Steve Carell sowieso.

Alex Strangelove
Netflix
Der wurde mir auch bei Netflix angezeigt und ich dachte, gut, schau ich mal rein. Ein süßer Film, aber leider nicht ganz überzeugend. Vor allem als es darum ging, was Alex denn nun fühlt, oder wer er ist. Und dieses gezwungene „Aber ich muss doch Mädchen mögen“ fand ich ziemlich altbacken. Gerade in der heutigen Zeit könnte es doch etwas progressiver sein. Und offener. (Ich sag nur: bi-erasure!). Naja, ich fände es gut, wenn es mal Filme geben würde, in denen die Charaktere schwul, lesbisch, bi, trans ect. sind, und es _nicht_ Thema des Plots oder ein Plotpoint ist. Das wäre mal super.

To all the boys i‘ve loved before
Netflix
Alle sprachen darüber, alle sprachen auch schon über das Buch, weswegen mir der Titel überhaupt etwas sagte. Also musste ich den Film natürlich ansehen, auch, wenn ich das Buch noch nicht gelesen habe (und wohl auch nicht mehr lesen werde). Der Film war ganz in Ordnung. Eine süße Teenager-Liebesgeschichte, zwar mit ein paar Situationen, wo man sich fragt: WTF? Aber sonst besser als andere Filme. Auch wegen der Besetzung, die meiner Meinung nach echt gut gelungen ist. Yay.