Doctor Strange, Inferno, The Imitation Game, Hawking, La La Land | Gesehen Januar 2017

Monatliche kurze Rückblicke auf gesehene Filme sind eindeutig fluffiger als jeden Film einzeln zu reviewen. Glaubt mir.

Doctor Strange

Doctor Strange sah ich natürlich schon im Kino letztes Jahr, aber ich konnte es kaum erwarten, ihn endlich nochmal zu sehen! All die kleinen Witzchen nochmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Szenen der Spiegelwelt verwirren mich immer noch und ich finde die sehen viel zu unrealistisch aus, aber gut. Ich freue mich auf weitere Screentime von Doctor Stephen Strange.

Inferno

Also, wer einen Film sucht, bei dem er super gut was anderes machen kann (in meinem Fall: Puzzeln), der ist hier gut aufgehoben. Ich brauchte einfach etwas, was mich nicht zwingend ablenkt. Und abgelenkt hat mich nur, wie furchtbar schlecht dieser Film ist. Tom Hanks ist schon zu alt für die Rolle, der Plottwist war gähnend langeweilig, der Plot allgemein so… zusammengewürfelt und unplausibel. Und Plotholes waren auch überall zu sehen. Dass mir die gute Musik auch erst im Abspann aufgefallen ist, überzeugt noch weniger.

The Imitation Game

Hab ich letztes Jahr schon mal begonnen, war aber nicht konzentriert genug. Jetzt war ich auf Benedict gespannt, von der Musik überwältigt und von der Story gerührt. Wahrscheinlich musste ich wirklich erst mehr über Turing erfahren, um diesen Film wirklich wirklich gut zu finden. Da er in meiner Master-Arbeit vorkam, war ich von der Geschichte mehr als begeistert. Und Benedict ist einfach SO unglaublich GUT! Definitive Empfehlung! Ich werde ihn sicher nochmal gucken.

Hawking

Auch ein Benedict Film. Nachdem ich Ende letzten Jahres „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ mit Eddie Redmayne nachgeholt hatte, wollte ich mir diesen Film auch ansehen. Ich muss sagen, Benedict macht das schon echt gut, aber Eddie war einfach besser. Allgemein, man kann halt einen BBC Film nicht mit einem Kinofilm vergleichen, aber der Fokus war natürlich auch ein anderer. Während es bei Eddie bis fast in die heutige Zeit reicht, ging es bei Benedict nicht einmal bis zum Rollstuhl. Trotzdem schöner Film für mal nebenbei.

La La Land

Der große Hype musste untersucht werden! Alle schwärmten von La La Land. Ich schaute ih mir an und… muss sagen: er war gut! Aber irgendwie nicht so Hype-würdig. Er erinnert ganz viel an alte Hollywood-Filme und Musicals und das macht ein schönes warmes Gefühl. Die Musik ist ein Traum! Wie eine Zeitreise. Den Soundtrack hör ich rauf und runter. (Ich liebe Audition und City of Stars). Allerdings ist der Plot ziemlich lame. Die Figuren sind ziemlich lame und ich verstehe manche Motive nicht. Muss ich wohl auch nicht. Er soll hübsch aussehen und bewegen. Das tut er. Das Ende gefiel mir sogar recht gut, auch wenn das für manche ein negativer Punkt ist.

Sherlock Season 4

Kein Film, aber Filmwürdig. Sherlock Season 4 kam endlich im Januar raus und der Hype war unglaublich. Jede Woche fieberte man dem Sonntag entgegen. Es war eine Achterbahn der Gefühle. Am Ende – egal wie man sich fühlte – schrie man wohl nur „Mofftiss!“ Es gab vieles, was nicht passte, lose Enden, offene Fragen (unendlich viele offene Fragen!), schmerzhafte Szenen, OOC-Charaktere und Sachen, die wohl nie verziehen werden vom Fandom. (Die leise Conspiracy, dass es ein Lost Special gibt, ist immer noch nicht tot, und wir haben schon Februar…) Die erste Folge „The Six Thatchers“ war solide und gut. Die Cinematography war wunderbar. Die Übergänge! Das Ende war ein Trauerspiel, aber dennoch sehr gut. Was nicht passt sind einige Sätze, die sich dann im Sande verlaufen. Schade. Die zweite Episode „The Lying Detective“ ist mein Favorit. SO SO SOOOO gut! So schön! Filmisch der Hammer! Einfach das Beste, was Sherlock bisher gegeben hat. Und die Schauspieler-Leistungen sind unglaublich gut! Wirklich eine der aller besten Folgen, die jemals gemacht wurden. Dann kommt jedoch das Katastrophale Ende namens „The Final Problem“. Man schaut es und denkt: „hä? Aber…“ und so geht es die ganze Folge. Sie ist wirklich gut! Nichts anderes kann man sagen. Aber es fehlen einfach so unglaublich viel… Informationen!
Alles in Allem eine solide Staffel aber – irgendwas fehlt, irgendwas ist falsch, irgendwas stimmt nicht.

Atonement

Ich hab vor etlichen Jahren mal das Buch gelesen und wollte nun endlich den Film sehen. Ich konnte mich nur ganz wenig an die Story erinnern und dass sie so traurig war, wusste ich gar nicht mehr. Leider war ich auch sehr unkonzentriert, aber das passiert, wenn ich die Hauptperson in einem Film absolut nicht leiden kann.

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