Die Eiskönigin – Starke Frauen, viel Schnee, viel Gesinge

Inhalt:

(Achtung Spoiler)

Zwei Schwestern mit magischen Kräften. Die eine noch zu jung, die andere kann sie schon benutzen: Eis machen, Schnee machen, es Schneien lassen. Eines Nachts beim spielen im großen Saal kommt es zu einem Unfall. Die große Schwester trifft die kleine ausversehen mit ihrer Magie. Nur die Trolle können helfen und die königliche Familie macht sich auf den Weg. Herr Obertroll entzieht der kleinen Schwester jegliche Magie und Erinnerung an Magie. Und daraufhin muss die große Schwester aufpassen, was sie tut und was sie anfässt.

Viele Jahre vergehen und die Eltern der beiden sterben. Die große Schwester wird zur Königin gekrönt. Endlich werden die Tore zum Schloss wieder geöffnet. Alle sind da, alle Handlespartner und verbündete Reiche. Doch leider entzürnt es die große Schwester und Königin so sehr, dass ihre kleine Schwester einen Mann heiraten will, den sie gerade einen Tag kennt, dass sie ihre Kräfte rauslässt. Oh Schmach! Sie flieht und lässt es schneien, mitten im Sommer.

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Sie flieht in die Berge und das ganze Königreich verschwindet unter einer dicken Schneedecke.
Ihre kleine Schwester lässt sich das nicht bieten und geht ihr nach um sie dazu bewegen, den Schnee wieder schmelzen zu lassen. Doch es gelingt ihr nicht, sie zu überreden. Stattdessen wird sie noch einmal von ihrer Macht getroffen.

Gottseidank ist sie aber nicht allein auf der Reise, sie hat einen Verbündeten, Christopf, dessen Schlitten sie kaputt machte. Sein Rentier und einen Schneemann namens Olaf sind auch noch dabei. Als die Macht des Eises beginnt sich in ihrem Herzen auszubreiten, bringt Christoph zu den Trollen. Und da heißt es, nur ein Akt der wahren Liebe kann sie retten. Also bringt Christoph sie zu ihrem Verlobten, der im Schloss blieb um das Königreich zu regieren, während Prinzessin und Königin außer Haus sind. Allerdings stellt sich heraus, dass der nur das Königreich wollte und nicht ihre Liebe. Pustekuchen. Nach einigem nachdenken stellt sich heraus, dass Christoph sie wirklich liebt! Doch zum Kuss kommt es nicht, denn mitten im Schneesturm, als Annas Exverlobter die Königing töten will, stellt sich Anna vor ihre Schwester und rettet ihr das Leben. Dabei friert sie jedoch ein, denn das Eis hat ihr Herz umhüllt.

Keine Panik, alles geht gut aus und dann ist auch wieder Sommer.

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Meinung:

Endlich mal wieder ein toller Disney Film! Einer, der sogar aus feministischer Sicht echt gut ist! Der Akt der wahren Liebe bezieht sich auf Schwestern Liebe. Es geht nicht darum einen Mann zu lieben. Der Mann der am Ende dann der Geliebte ist, ist schüchtern und fragt Anna sogar ob er sie küssen darf. Die Nebencharaktere sind herzallerliebst, die Animationen sind so schön. Viele Figuren erinnern an Rapunzel, aber so ist nunmal der Stil. Früher sahen die Prinzessinnen bei Disney auch alle gleich aus.

Es wird etwas viel gesungen, allerdings sind die Songs echt schön. Auf Englisch wäre das alles sicher noch einmal besser gewesen, allein schon wegen den Sprüchen von Olaf, der im Deutschen ja von Hape Kerkeling gesprochen wurde.

Alles in allem wirklich ein sehr sehr schöner Film! Lohnenswert!

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LoveFilm
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Titel / OV Titel: Die Eiskönigin / Frozen
Schauspieler: Kristen Bell, Josh Gad, Idina Menzel
Regisseur/Produzent: Chris Buck, Jennifer Lee
Erscheinungsdatum: 28. November 2013

Reviewer: Anne
Reviewmedium: Kino 3D
Rating: 4,5 von 5