The Hunger Games: Catching Fire – Katniss entfacht die Revolution

Inhalt

Obwohl Katniss und Peeta im ersten Teil von „Die Tribute von Panem“ das Kapitol überlistet haben und die Spiele gewannen, heißt das noch lange nicht, dass der Albtraum vorbei ist. Katniss weiß das auch. Es ist Winter in Distrikt 12 und die Siegerreise steht kurz bevor. Katniss muss also wieder einmal Lächeln für die Kameras, Lächeln für Präsident Snow und Lächeln für Peeta.

Die beiden haben ein schwieriges Verhältnis, ihre Liebe ist nur gespielt. Und alles erfährt einen Höhepunkt, wenn die beiden bekanntmachen, dass sie heiraten wollen. Doch das tun sie nur, damit Katniss Snow überzeugen kann. Denn der ist von ihrer Provokation ganz und gar nicht begeistert und würde sie am liebsten zum Schweigen bringen – für immer.

Snow ist trotzdem nicht begeistert und hat sich für das Quarter Quell – also das Jubeljubiläum der Hungerspiele – etwas besonderes ausgedacht. Dieses Mal kommen die Tribute aus den Siegern der bisherigen Spiele. Natürlich ist davon niemand begeistert – denn jeder dachte, er hätte die Spiele einmal überlebt und wär nun fein raus. Dummerweise ist Katniss die einzige weibliche Siegerin aus Distrikt 12 und somit definitiv wieder bei den Spielen dabei. Peeta meldet sich, zu Katniss Bedauern, freiwillig.

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Alles wird groß aufgezogen, größer noch als die normalen jährlichen Hungerspiele. Doch in den Köpfen der Menschen, vor allem weit weg vom Kapitol, da brodelt es. Da lodert eine kleine Flamme die nach Rebellion schreit. Snow weiß das, und er will ihren Antrieb ausmerzen: Katniss.

Der weitere Ablauf ist gleich: die Tribute kommen in die Vorbereitungsarena und lernen sich kennen, sie dürfen sich auch verbünden. Katniss findet einige Freunde, die ihr helfen könnten – leider sucht sie sich vor allem die Schwachen aus. Dann geht es in die Arena. Doch kurz bevor Katniss nach draußen geschickt wird, sieht sie, wie Cinna, ihr Freund und Kleid-Designer, zusammengeschlagen wird. Super Voraussetzungen für den naheligenden Kampf um Leben und Tod.

Die Arena ist anders als sonst. Ein Kreis aus Wasser, in Zwölf Teile geteilt, das Füllhorn als Insel in der Mitte. Schnell stellt sich heraus, dass die Arena eine Art Uhr ist, und jede Stunde hält eine andere tödliche Falle bereit.

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Meinung

Mehr möchte ich vom Inhalt gar nicht verraten, falls jemand den Film noch sehen möchte, oder das Buch noch nicht kennt. Ich finde, dass der Film nahe am Buch dran ist, was mich sehr erfreut hat. Natürlich gibt es einige Auslassungen, aber man kann eben nicht alles berücksichtigen.

Der zweite Teil ist weitaus emotionaler, mehrmals standen mir die Tränen in den Augen. Die Zwischenmenschlichen Beziehungen wurden mehr gefestigt und glaubwürdiger. Die ganze Erklärungswut fiel weg, da das meiste schon in Teil 1 erklärt wurde.

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Die Schauspieler waren wieder grandios. Snow (Donald Sutherland) ist nahezu herzlos, doch seine Blicke sprechen Bände. Philip Seymour Hofmann ist wunderbar in der Rolle des Spielführers und man merkt seine Zweideutigkeit nur geringfügig (und doch ist es auch Leuten aufgefallen, die das Buch tatsächlich nicht kannten). Jennifer Lawrence ist wie immer wirklich überzeugend und gut, vor allem ihre emotionalen Ausbrüche sind wirklich gut dargestellt. Man freue sich auf Teil 3 – in allen Beziehungen.

Wer sie noch nicht kennt: die Bücher sind definitiv zu empfehlen. Auch der Soundtrack ist wirklich wirklich toll. Und wer Teil 1 noch nicht kennt: bei LoveFilm kann man ihn Streamen.

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Titel / OV Titel: Die Tribute von Panem – Catching Fire / The Hunger Games – Catching Fire
Schauspieler: Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Liam Hemsworth , Woody Harrelson
Regisseur/Produzent: Francis Lawrence
Erscheinungsdatum: 21. November 2013 (Kino)

Reviewmedium: Kino
Rating: 5 von 5