30 Minuten oder weniger – von Bomben und Idioten

Jesse Eisenberg spielt einen Pizzalieferanten, der es immer schaffen muss die Pizza innerhalb von 30 Minuten oder weniger auszuliefern, ansonsten geht sie aufs Haus. Diese Challenge wird ihm eines Tages zum Verhängnis, denn da wird er von zwei Typen gerufen, die einfach nur einen Idioten brauchten.

Die beiden sind nämlich Söhne eines Millionärs und der Vater geht ihnen gehörig auf die Eier. Also hecken sie einen verzwickten Plan aus, wie sie den Daddy aus dem Weg schaffen können, ohne dass der Mord ihnen angehangen wird. Sie engagieren einen Killer, der natürlich einiges an Geld dafür verlangt den Daddy umzubringen. Da die beiden aber selber keine Kohle haben, wollen sie eine Bank ausrauben. Das machen die beiden aber natürlich nicht selbst. Nein, dafür ist dann Jesse Eisenberg da.

Der wacht am nächsten morgen mit einer Bombenweste wieder auf und nachdem er einen explodierenden Teddy gesehen hat, wird er losgeschickt um innerhalb von 10 Stunden eine Bank auszurauben.

Alles nimmt so seinen Lauf und natürlich geht nichts, aber auch rein gar nichts glatt. Genauso wenig glatt geht es mit den Witzen ab. Die sind nämlich platt, ähnlich wie die Charaktere. Man hat null Sympathie für irgendwen, die Mission ist einem schier egal und das Ende macht das alles auch genauso unwichtig.

Meine große Empfehlung: spart euch diese, leider mehr als 30 Minuten, Zeit und macht einen großen Bogen um diesen Film. Laaaangweilig.

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Titel / OV Titel: 30 Minuten oder weniger / 30 Minutes or less
Schauspieler: Jesse Eisenberg, Danny McBride, Aziz Ansari
Regisseur/Produzent: Ruben Fleischer
Erscheinungsdatum: 24. November 2011

Reviewmedium: DVD von LoveFilm
Rating: 1,5 von 5