Gravity – Schwerelos mit Sandra Bullock um die Erde

Inhalt

Es sollte eigentlich eine ganz normale Mission werden. Ein erfahrener Astronaut Matt Kowalski (George Clooney) und eine völlig neue Astronautin, die eigentlich Doktorin ist, Ryan Stone (Sandra Bullock), basteln zusammen am Hubble Teleskop neue Module ein.

Plötzlich die Nachricht: eine Rakete hat einen Satelliten getroffen und nun feuern Trümmerteile umher. Es wurden schon Telekommunikationssatelliten getroffen und das Hubble kann es auch jeder Zeit treffen. Sofort weg da!

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Leider kommt diese Nachricht aber zu spät. Das Hubbel wird zerstört, die Explorer (das Spaceshuttle) getroffen und Dr. Stone wird ins All hinaus getrieben. Die Funkverbindung zur Erde ist tot. Alles dreht sich. Was tun?

Jeder Mensch hätte in dieser Situation wohl so eine Heidenangst. Dr. Stone kämpft sich aber gut durch, ihr einziger Mitüberlebender Kollege Kowalski holt sie wieder zurück und beide machen sich auf den Weg zur ISS – ihrer einzigen Chance. Stone geht nämlich langsam der Sauerstoff aus…

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Meine Meinung

Viel mehr möchte ich vom Inhalt gar nicht erzählen, denn das wäre zu viel vorgegriffen. Ich habe Gravity in 3D im Kino gesehen und kann jedem nur empfehlen: wenn ihr den Film sehen wollt, geht ins Kino! Nur im Kino ist man wirklich dabei. Man fühlt sich regelrecht mit im Weltall, als Beobachter mit einer Kamera. Alles dreht sich mit, die Kamera ist immer dabei. Alles fühlt sich so verdammt echt an. Selbst Tränen, die durch die Schwerelosigkeit schweben sehen so echt aus. Sie bilden sogar Flecken auf der Kameralinse.

Gravity mag auch seine Schwächen haben, aber eines kann der Film zu 100% erfüllen: er reisst mit. Wie ein Trümmerstück im Weltall das Hubble mitreisst. Man hat so Herzklopfen bei jeder Szene wo es spannend wird – und das wird es oft. Schaffen sie es? Kommt sie ran? Schwebt er davon? Jedes Mal geht der Atem schneller, genau wie der von Sandra Bullock.

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Gravity versucht so realistisch wie möglich zu sein. Echte Raumstationen und Satelliten, echte Töne bzw. das Fehlen dieser. Echtes Verhalten von im Raum schwebender Dinge. Es macht einem richtig Angst, wie realistisch das Ganze ist.

Man fragt sich natürlich, wie würde man selbst reagieren? Allein im Weltall, keine Chance auf Rettung, weil jegliche Systeme einfach ausgefallen sind? Natürlich fliegt nicht jedermann ins Weltall, aber trotzdem. Und dann ist da ja noch die Sache, dass all das wirklich einmal da oben passieren kann, durch den ganzen Weltraummüll.

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Die Musik von Gravity ist unglaublich passend für die Hilflosigkeit und Stille die im All herrscht. Die Bilder sind atemberaubend. Die kleinen Stationen und Astronauten vor der riesigen blauen Erde lassen einen nachdenken.

Vielleicht gibt es ein paar zu viele Pseudo-Andeutungen an Religion und Mutter Erde. Aber man muss sich davon nicht den Film kaputt machen lassen. Alles in allem ist er einfach super anzusehen und so Spannend, dass man danach total fertig aus dem Kino kommt und sich erst einmal erholen muss.

Nur dann auf diesem blauen Planeten mit Gravitation rumzulaufen ist komisch danach.

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Titel / OV Titel: Gravity
Schauspieler: Sandra Bullock, George Clooney, Ed Harris
Regisseur/Produzent: Alfonso Cuarón
Erscheinungsdatum: 3. Oktober 2013

Reviewer: Anne
Reviewmedium: Kino, in 3D
Rating: 4,5 von 5

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