Review: Der Biber

Zuvor hörte ich vom „Biber“ nichts Gutes. Ich glaube, als der Film gedreht wurde, waren ja all diese bösen Sachen mit Mel Gibson im Umlauf. Als ich dann den Trailer sah, dachte ich nur „Was ist das denn für ein Unsinn.“ und gab dem Film nicht weiter Beachtung.
Plötzlich landete er hier bei mir zu hause und ich war erst einmal erstaunt über meine geistige Umnachtung, dass ich ihn auf meine LoveFilm Liste setzte. Aber der Grund war Jennifer Lawrence. Die spielt da nämlich mit, und zwar gar keinen so kleinen Teil.

Der Biber hat eine komische Geschichte. Ein Vater verliert allen Lebenswillen, seine Frau trennt sich, sein ältester Sohn will auf keinen Fall so werden wie er, sein jüngster Sohn vermisst einfach nur seinen Daddy. Er findet dann im Müll eine Biberpuppe die plötzlich sein Alter Ego ist und mit ihm redet. Aber irgendwie erst nach dem er sich erhängen und vom Balkon hüpfen wollte. Dann fällt erst einmal ein Fernseher auf seinen Kopf und macht das ganze nicht angenehmer. Von nun an geht sein Leben wieder bergauf. Job, Geld, Frau, Kinder. Aber der Biber ist immer da, selbst beim Sex. Das ergibt natürlich neues Konfliktpotenzial und so ist am Ende doch nicht alles so gut.

Aber es wäre doch kein Hollywood Film, wenn es kein Happy End geben würde. Das gibt es und es passt eigentlich ganz gut. Ich fragte mich am Ende nur, was die Sache mit dem Biber nun eigentlich sollte. Mel Gibson ist beängstigend, Jodie Foster richtig gut. Jennifer Lawrence ist süß. Guter Zeitvertreibfilm mit Hintergrund.

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Titel / OV Titel: Der Biber / The Beaver
Schauspieler: Mel Gibson, Jodie Foster, Jennifer Lawrence
Regisseur Jodie Foster
Erscheinungsdatum: 19. Mai 2011 (Kino), 6. Oktober 2011 (DVD)

Reviewmedium: DVD von LoveFilm
Rating: 3 von 5