Review: Sleeping Beauty

Sleeping Beauty ist nicht etwa eine Realverfilmung des Märchens um Dornröschen, nein, es geht eher auf den Fetisch zurück. Den Fetisch dass einige Männer schöne Frauen beim Schlafen beobachten, bzw mehr mit ihnen machen. Hier im Film muss sich eine junge Studentin ihren Lebensunterhalt durch einen Haufen Nebenjobs verdienen. Sie macht bei medizinischen Tests mit, geht Kellnern und kann trotzdem nicht ihre Miete zahlen. Bis sie ein Angebot bekommt, bei dem sie für alte Männer in Unterwäsche rumlaufen soll. Außerdem soll sie nackt in einem Bett liegen und schlafen. Sie wird betäubt und erfährt nicht, was die Männer in die Nacht mit ihr machen. Die einzige Regel: keine Penetration. Der Zuschauer sieht, was die Männer machen. Einmal ist es nicht weiter schlimm, ein anderes Mal ist es sehr eklig. Man will es gar nicht weiter angucken. Auch das junge Mädchen möchte irgendwann wissen was eigentlich abgeht in der Nacht und installiert eine Kamera. Doch genau in der Nacht schläft ein alter Mann neben ihr ein und stirbt.

Mehr passiert nicht in dem Film und der Trailer, bzw der Rückentext von der DVD erzählt schon alles haargenau bis auf die letzten 8 Minuten. Man kann sich also den Film durchaus sparen, wenn man besseres zu tun hat. Er ist nicht einmal wirklich gut produziert. Er hat so lange Phasen in denen rein gar nichts passiert, er geht so langsam voran und am Ende hat man dann keinen Knall, sondern einfach ein abgehakten Fuß. Blöd.

Bestellen bei Amazon oder leihen bei LoveFilm.