Kurzreviews: Tucker & Dale vs Evil, Kick-Ass, Das Labyrinth der Wörter, The Roommate, Brighton Rock

Kurzreviews:

~ Tucker & Dale vs Evil (DVD)
~ Kick-Ass (DVD)
~ Das Labyrinth der Wörter (DVD)
~ The Roommate (DVD)
~ Brighton Rock (DVD)

Tucker & Dale vs Evil

Mit: Tyler Labine, Alan Tudyk, Katrina Bowden

Tucker und Dale sind eigentlich zwei ganz normale junge Männer.Deer eine kommt ein bisschen dümmlich rüber – ist in Wirklichkeit aber ein wahres Genie, und der Andere gerät auch gern mal in Schwierigkeiten. Beide wollen nun einen gemütlichen Angelausflug an einem abgelegenen See machen. Als sie vorher noch ein paar Utensilien dafür kaufen wollen, treffen sie auf eine Gruppe Jugendlicher die sich auf ein Wochenende voller Party im Wald freuen (Srsly, wer ist so blöd?). Lustigerweise ist unter den Jugendlichen ein Sohn von Massenmörderopfern der den anderen die Geschichte seiner Eltern brühwarm am Lagerfeuer erzählt und damit die Mädels erschreckt. Später fällt eines der Mädchen ins Wasser und die zufällig im Boot sitzenden Tucker und Dale fischen sie heraus und bringen sie in ihre Hütte. Die anderen denken natürlich die beiden wären Massenmörder und wollen ihre Freundin retten. Dabei stellen sie sich allerdings so bescheuert an, dass sie der Reihe nach brutalst draufgehen. Dumm gelaufen. Es kommt auch zum Showdown in der Hütte und ein dunkles Geheimnis wird enthüllt.
Der Film ist an sich nicht übel weil die ganzen Teeniehorrofilme ein bisschen auf die Schippe genommen werden. Ein bisschen weniger Stumpfsinn hätte allerdings nicht geschadet.

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Kick-Ass

Mit: Aaron Johnson, Christopher Mintz-Plasse, Mark Strong

In Kick-Ass fragt sich ein Junge, der zugegebener Maßen nicht gerade poplär, hübsch oder arg intelligent ist, warum Superhelden immer eine Superkraft haben müssen. Außer Batman. Er beschließt also, ganz allein gegen böse Menschen anzukämpfen und bastelt sich ein Superheldenkostüm und nennt sich Kick Ass. Darin kickt er some ass. Oder so.
Jedenfalls wird er schnur stracks berühmt, dank der Youtube Videos die nette Passanten mit ihren Smartphones drehten. Allerdings werden auch andere auf ihn aufmerksam. So zum Beispiel die anderen Superhelden der Stadt (unter anderem Nicolas Cage mit komischen Schnauzer und noch komischerer Attitüde) uuund natürlich, wer ahnt es, die Bösewichte! Eine Jagd beginnt, denn die einen wollen die anderen kalt machen. Unser Held – oder nun ja, fast Held – hat dann zwischendurch auch eine Romanze, oh wie lieb.
Also im Grunde ist das ein Superheldenfilm wie jeder andere nur ohne Superheldenkräfte. Nichts besonderes und die Witze sind teilweise auch ein bisschen flach. Ich muss sagen, so doll in den Bann gezogen hat er mich jetzt nicht wirklich.

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Das Labyrinth der Wörter

Mit: Gérard Depardieu, Gisèle Casadesus, François-Xavier Demaison

Das Labyrinth der Wörter erzählt von einem Mann, dessen Mutter ein bisschen meh ist, und ihn niemals haben wollte. Deswegen wurde er als Kind nur angeschrien und gehänselt in der Schule, auch weil er ein kleines bisschen dumm ist. Er kämpft sich trotzdem durch den Alltag und hat auch eine wunderschöne Frau gefunden, die ihn über alles liebt. Eines Tages trifft er im Park auf eine niedliche kleine alte Dame und kommt mit ihr ins Gespräch über Tauben (denen er allen Namen gab). Die beiden Freunden sich an und beginnen sich öfter zu treffen um zusammen ein Buch zu lesen. Dadurch beginnt er Bücher zu schätzen und möchte mehr lesen.
Eines Tages ist die alte Dame jedoch verschwunden und er muss sie suchen, denn sie ist ihm ans Herz gewachsen.
Eine wunderschöne einfache und ruhige Geschichte über die Liebe. Dass Liebe viele Dinge aushält und dass es dabei egal ist, wie alt man ist oder woher man kommt. So lange man sich versteht und sich miteinander wohl fühlt ist alles super.
Ich finde ja auch, dass Gérard Depardieu diesen etwas dümmlichen Charakter wunderbar darstellen kann. Er ist so liebenswert, dass man gar nicht umhin kommt zu sagen: ach nein, wie niedlich. Man möchte ihn knuddeln. So ein herzensguter Mensch.

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The Roommate

Mit: Minka Kelly, Leighton Meester

In the Roommate passiert erst einmal gar nichts. So wirklich absolut gar nichts. Ein super tolles Mädchen, hübsch, intelligent, von allen geliebt, zieht ins Studentenwohnheim ein. Ihr Exfreund nervt sie ein bisschen, aber sie ist eine kleine bitch und lässt ihn hängen. Sie geht stattdessen lieber auf Party. Ihre Mitbewohnerin lernt sie dann am nächsten Tag kennen. Diese ist ein kleines bisschen gruselig aber will doch eigentlich nur spielen.
Sie ist also mega eifersüchtig auf jeden Menschen der es überhaupt nur wagt mit ihrer Mitbewohnerin zu reden, denn sie möchte wie sie sein.
Der ganze creepy Zickenkrieg zieht sich über die gesamte Filmlänge und irgendwann hofft man, mal Blut zu sehen. Doch den Wunsch bekommt man nicht erfüllt. Ein herausgerissenes Bauchnabelpiercing und eine süße kleine Katze die in die Waschmaschine gestopft wird („Diese böse kleine Katze!“) – mehr bekommt man eigentlich nicht zu sehen.
Außer, ja auuußer den ganzen Teeniestars aus den ganzen Teenieserien. Das kam mir wie ein Klassentreffen vor (Hellcats, Vampire Dairies und Gossip Girl). Der Showdown ist unrealistisch und todlangweilig.
Man hofft nur, es gibt niemals einen zweiten Teil.

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Brighton Rock

Mit: Sam Riley, Andrea Riseborough, Helen Mirren

Brighton Rock erzählt die Geschichte der Mafia in Brighton. Man sollte sich eben nie mit denen anlegen. Pinkie erschlägt einen der gegnerischen Gangster, weil die seinen Boss gekillt haben. Daraufhin muss er sich verstecken, denn er wurde ausversehen mit dem Opfer und einer Kellnerin fotografiert. Um das Foto zu bekommen, bändelt er mit der Kellnerin an, die sich direkt in ihn verliebt. Er heuchelt Liebe um sie zum Schweigen zu bringen und heiratet sie dann sogar. Am Ende hilft das jedoch alles nichts…
Die literarische Vorlage lieferte Graham Greene und wurde auch schon einmal verfilmt (1947). Die Neuauflage ist kein Meisterwerk, aber durchaus unterhaltsam, wenn man auf das Gangstergenre steht. Schön gemacht und gut besetzt.

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