Fright Night – Review

Ein ganz normaler Junge (Charlie), der früher mal ein Nerd war, hat sich herausgeputzt und auf einmal coole Freunde und eine wunderschöne Freundin. Dadurch hat er keinerlei Zeit mehr für seine alten Nerdfreunde. Als einer seiner Freunde verschwindet, bittet ihn der andere ihm zu helfen, das Haus des Jungen zu untersuchen. Er glaubt nämlich, dass Charlie’s Nachbar ein Vampir ist. Charlie glaubt dem allen natürlich überhaupt nicht und lacht ihn aus.
Doch am nächsten Tag ist auch dieser Freund verschwunden.
Langsam aber sicher beginnt es ihm zu dämmern, er achtet auf die Zeichen und kommt ein bisschen verstört und crazy rüber. Vor allem seine Freundin und seine Mutter halten ihn für verrückt.
Als der Vampir von nebenan eine Nachbarin getötet hat und das Haus von Charlies Mum in die Luft jagt, bleibt nur noch eine Lösung: sie müssen nach Las Vegas zu Peter Vincent, der ein Vampirjäger sein soll. Dummerweise werden sie verfolgt und Charlies Freundin wird zu einem Vampir gemacht und zurück ins Nest geschleppt. Doch heroisch wie der Nerd-Charlie nunmal ist, macht er sich zusammen mit Peter Vincent (David Tennant) auf um den bösen Obervampir zu killen.

Das ganze ist ein Remake von 1985 und direkt mal in 3D geworfen. Das 3D ist ein bisschen karg ausgefallen, aber da, wo es eingesetzt wurde, war es richtig gut. Bei Horrorfilmen kommt das eh immer noch am Besten. Man merkt ein bisschen die Plotholes, aber irgendwie ist es einem egal, man kann darüber lachen, man muss Vampirfilme ja allgemein nicht so ernst nehmen. Es gibt auch ein paar wunderbare Referenzen zu Twilight und zur medialen Neuzeit (Youtube zB.).
Trotzdem ist es nett anzusehen und die Bilder passen schön zur Musik und umgedreht. Ein paar richtig gute Effekte waren dabei (zB. Opening Credits).
Sollte man also Spaß an sowas haben: dann bitte angucken. Aber nicht zu ernst nehmen.

Für Fans von David Tennant auch geeignet, obwohl er ein bisschen einen… Idioten spielt. Colin Farrell ist der bööööse Vampir, betört aber alle Frauen, juchei!

Mit: Anton Yelchin, Colin Farrell, Christopher Mintz-Plasse, David Tennant, Imogen Poots, Toni Collette

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