Filmkultur in Dresden – Ringvorlesung an der TU Dresden

Seit dem 13.4.2011 läuft (fast) jeden Mittwoch im großen Hörsaal der August-Bebel-Str. 20 in Dresden eine Ringvorlesung zum Thema Filmkulturen in Dresden. Das Ganze wurde in Zusammenarbeit mit dem Kino im Kasten vorbereitet.

Die erste Vorlesung der Reihe am 13.4. war zum Thema Dresden als Drehort – Einführung in die Ringvorlesung.

Dr. Karsten Fritz leitete die Ringvorlesung ein und führte uns virtuell durch eine kleine Stadtführung des Dresdner Films. Einige witzige und rührende Kurzfilme und Ausschnitte begleiteten diesen noch kurzen Exkurs in die Filmkulturlandschaft, die doch ausgeprägter ist in Dresden, als sie auf den ersten Augenblick rüberkommt.
Durch die Filmausschnitte zwischendurch wirkte das ganze auch weniger wie eine langweilige Vorlesung sondern eher wie eine sehr tolle Informationsveranstaltung zum Thema Film.

Ein Beispiel der gezeigten Filme ist „Ich bins, Helmut“ von Nicolas Steiner.
Es geht um Helmut, der seinen 60. Geburtstag feiert. Aber er ist erst 57. Seine Frau hat sich verrechnet. Dementsprechend gelaunt ist er auch beim Kuchenessen.
Das skurrile an der ganzen Szene ist, dass ab und an einfach Einrichtungsgegenstände aufstehen und verschwinden. Man merkt, dass die Szene nur eine Kulisse ist und in Wirklichkeit auf der Straße spielt. Doch auch diese Szene ist nur eine Kulisse.
Das ganze endet in einem kleinen Blaskapellenkonzert in den Bergen.
Die Art des Filmes ist sehr inspirierend, da man so nie auf die Idee gekommen wäre, die Einrichtungsgegenstände aufleben zu lassen.

Ich freue mich sehr auf die nächsten Vorlesungen und bin mit großem Interesse dabei.
Die nächste findet am 20.4. zum Thema „Geschichte des Animationsfilms und des DEFA-Studios für Trickfilme“ statt.