Kurzreviews: Der seltsame Fall des Benjamin Button, Mit dir an meiner Seite, Wie durch ein Wunder, When in Rome, V wie Vendetta

Heute mit:

~ Der seltsame Fall des Benjamin Button
~ Mit dir an meiner Seite
~ Wie durch ein Wunder
~ When in Rome
~ V wie Vendetta

Der seltsame Fall des Benjamin Button

Mit: Brad Pitt, Cate Blanchett

Benjamin Button wurde anders geboren als andere. Er kam als alter Mann auf die Welt und nach einer Weile wird klar, dass seine Zeit einfach rückwärts läuft und er jünger wird. Dies ist nicht unbedingt immer von Vorteil. Er wird von seinen wahren Eltern abgeschoben und wächst in einem Altersheim bei Queeney auf. Da passt er am Anfang ja auch sehr gut rein. In seinen Jugendjahren lernt er Daisy kennen, die da noch ein kleines Mädchen ist. Er verliebt sich in sie und kann sie nicht vergessen. Als er innerlich 17 ist, geht er von zu Hause weg und beginnt auf einem Schiff anzuheuern und durch die Weltgeschichte zu fahren. Er verspricht Daisy immer zu schreiben. Doch in Russland lernt er eine Frau kennen, in die er sich verliebt und mit der er erste Erfahrungen in der Liebe hat. Doch bad darauf kommt er zurück und auch Daisy, die eine Tänzerkarriere in New York begonnen hat, ist zu Besuch und beide sehen sich endlich wieder. Daisy möchte mehr von Benjamin, aber er blockt ab. Einige Jahre später kommt er sie in New York besuchen, doch da blockt Daisy ab. Daisy wird nun immer älter und Benjamin immer jünger. Irgendwann treffen sie sich in der Mitte und da funkt es auch zwischen ihnen und sie leben eine Zeitlang sehr glücklich zusammen. Sie bekommen auch eine Tochter. Doch Benjamin, der Angst vor der Zukunft hat, geht von Daisy und seiner Tochter weg, Daisy solle einen wahren Vater für seine Tochter suchen. Er durchreist die Welt und erlebt viel. Als er eines Tages as Jugendlicher wieder kommt, hat Daisy schon einen neuen Mann als Vater gefunden. Sie verbringen eine letzte Nacht zusammen.
Erst viele Jahre später sieht Daisy den jungen Benjamin wieder, der jetzt schon viel zu klein ist und Symptome der Demenz zeigt. Er kann sich nicht an sie erinnern. Daisy verbringt die letzten Lebensjahre zusammen mit Benjamin, der sich langsam aber sicher zurückentwickelt zu einem Kleinkind und dann zu einem Säugling.

Das ganze wird aus der Perspektive der Tochter erzählt, die das Tagebuch von Benjamin am Totenbett ihrer Mutter (Daisy) liest. Dadurch erfährt sie von ihrem wahren Vater und von der unglaublichen Geschichte.

Das ganze spielt auch während eines Hurricans – doch wozu diese Story mit eingebaut wurde, weiß ich nicht. Außer dass die Uhr, die rückwärts läuft, am Ende umspühlt wird.

Eigentlich machen mir solche Filme Angst, weil wirklich viel zu viel und viel zu ernst mit dem Thema Tod umgegangen wird. Es lässt das Leben so kurz erscheinen und irgendwie auch sehr traurig. Alles ist vergänglich.
Doch gleichzeitig überbringt er auch die Nachricht, das man alles erreichen kann, was man sich vornimmt und das man trotz Rückschlägen ein glückliches Leben führen kann.

Cate Blanchett spielt das ganze wundervoll. Bei Brad Pitt bin ich mir noch nicht sicher. Den halben Film kommt er mir etwas stumpf und naiv vor. Wahrscheinlich haben sie Pitt genommen, damit er als junger Mann besonders attraktiv wirkt.

Alles in allem ein guter Fincher Film – allerdings macht er mir Angst und nochmal würde ich ihn wohl nicht sehen wollen.

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Mit dir an meiner Seite

Mit: Miley Cyrus

Eine Nicholas Sparks Verfilmung mit Miley Cyrus in der Hauptrolle und einem furchtbaren deutschen Titel. Der englische „The Last Song“ passt natürlich viel viel besser zum Inhalt des Filmes. Es geht nämlich um Miley (wer hätte das jetzt geahnt), die ein bisschen rebellisch ist. Vater und Mutter leben getrennt. Vater lebt am Meer und möchte seine Kinder für einen Sommer bei sich haben. Miley bockt erst derbe rum, verliebt sich dann allerdings in einen Strandschönling. Bald darauf wird der wahre Grund entlarvt, wieso Vater die Kiddies bei sich haben möchte. Er hat Krebs und wird sterben.
Große Depriphase beginnt und viele Tränen und Wut kommen ins Spiel. Nebenbei werden noch Schildkröteneier gerettet und mehrmals mit dem Freund Schluss gemacht. Der ist übrigens sehr Reich aber seine Familie ist sehr komisch drauf, da sein Bruder bei einem Unfall starb.
Der krebskranke Vater ist übrigens Musiker, ganz zufällig ist Miley nämlich auch Pianistin und hat wegen ihrer rebellischen Phase aufgehört.
Irgendwann, natürlich, stirbt der Vater und Miley beendet den Song (Deswegen der Titel) an dem er arbeitete.
Es gibt ein Happy End und alles ist toll.

Ich habe trotzdem geweint, weil alles ein bisschen niedlich umgesetzt wurde. Mileys rumgezicke hat mich teilweise schon genervt. In einem Augenblick ist sie die Naturliebende introvertierte Schildkrötenretterin und im nächsten Moment die olle Zicke, die ihren Freund wegen Nichtigkeiten anbrüllt. Dieses egozentrische Hin und Her war ein bisschen anstrengend. Ansonsten war der Film ganz süß gemacht und ist durchaus mal einen Blick wert – wenn man aus schnulzige Nicholas Sparks Verfilmungen oder Miley Cyrus steht!

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Wie durch ein Wunder

Mit: Zach Efron

Der Deutsche Titel ist auch hier wahnsinnig kreativ, der englische heißt nämlich „Charlie St. Cloud“ – wie die Hauptperson. Es geht um Charlie und seinen Bruder, die ein inniges Verhältnis zueinander haben, bis der kleine Bruder eines Tages bei einem Autounfall stirbt. Charlie gibt sich dafür die Schuld (er fuhr den Wagen) und gibt seine ganze Zukunft (inklusive Stipendium) auf. Er bleibt in seiner Heimatstadt und arbeitet auf dem Friedhof. Denn im Wald neben dem Friedhof, da trifft er immer seinen toten Bruder um mit ihm Baseball zu spielen.
5 Jahre später jagt er immernoch die Gänse aufm dem Friedhof, doch bald darauf lernt er ein Mädchen kennen. Dieses Mädchen möchte bei einer großen Segelregatta mitmachen. Bevor die beiden sich näher kennenlernen können – denn Charlie ist seit dem Verlust seines Bruders sehr introvertiert und komisch drauf – geht sie auf einen Kurztrip um ihr Boot zu testen und kommt in einen Sturm.
Daraufhin findet er sie auf dem Friedhof und lernt sie kennen, sie essen gemeinsam, sie kommen sich näher und haben Spaß. Doch irgendwann merken beide, da stimmt was nicht. Erst als Charlie in der Stadt mitbekommt, dass ihr Segelboot immernoch vermisst wird, wird ihm klar, dass er sie nur gesehen hat, weil sie tot war.
Doch als er eine Notiz von ihr findet, auf der steht, sie solle ihn suchen, da weiß er: sie ist nicht tot und er muss sie retten!

Alles war glaubwürdig bis zu der eben genannten Notiz. Wie sollte jemand, der halb tot und erfroren auf einer kleinen Steininsel liegt, eine Nachricht schreiben können?
Natürlich gibt es ein Happy End – das ist ja zu erwarten. Aber alle werden glücklich.

Ich mag ja eigentlich Zach Efron nicht wirklich – aber in diesem Film hat er mich ziemlich… naja, er war sehr attraktiv. Das Schauspielerische ist jetzt nicht die beste Leistung, aber schon okay. Mal sehen was aus dem Jungen noch wird.

Der Film ist sehr gefühlsduselig und deswegen nur für Leute zu empfehlen, die sowas mögen. Aber vielleicht schon etwas besser als „The Last Song“ ;D

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When in Rome

Mit: Kristen Bell, Lee Pace, Danny DeVito

When in Rome ist die kitschige Geschichte über eine Frau (Kristen Bell) die sich ganz auf ihre Karriere konzentriert und deswegen ihr Liebesleben etwas in den Hintergrund rücken lassen muss. Bei der Hochzeit ihrer Schwester in Rom trifft sie allerdings den Trauzeugen ihres Schwägers und findet ihn ganz okay. Als sie allerdings sieht, dass er schon eine andere Frau küsst, betrinkt sie sich zufällig genau neben dem Liebesbrunnen. Sie nimmt sich einfach mal ein paar Münzen daraus und errettet ihrer Meinung nach die armen Liebesuchenden Menschen von ihrem Leid.
Doch ein paar Wochen später stellt sich heraus, dass das ganze keine so gute Idee war. Denn die Männer, dessen Münzen sie aus dem Brunnen nahm, die lieben sie nun abgöttisch und wollen sie erobern. Allerdings sind das alle nicht gerade Traumtypen wie sich herausstellt.
Bald wird ihr klar, was sie tun muss, nämlich den armen Kerlen ihre Münzen eigenhändig wieder geben um den Bann zu lösen. Unter diesen Männern ist zufälligerweise auch der Trauzeuge. Doch als er seine Münze wiederbekommt, passiert nicht wirklich was, denn ist wahre Liebe! Doch halt! Bei der Hochzeit einige Zeit später stellt sich heraus, dass die Münze eine falsche wahr…

Ohoo spannend!
Ehrlich gesagt kann ich mich nicht recht ans Ende erinnern, aber es ist mit Sicherheit ein Happy End gewesen, das weiß ich noch.

Die arme Kristen Bell tut mir leid, sie war in Veronica Mars so dermaßen gut und ich mochte sie total in dieser Serie! (Schade, dass sie abgesetzt wurde nach der dritten Staffel) Und nun wird sie für so dumme Schnulzen gecastet in denen sie immer komische Frauen spielt die in klischeedummen Situationen irgendwelchen Männern hinterherrennt. Ob das fördernd für die Karriere ist, weiß man nicht. Die einzigen Menschen die ich sonst noch wieder erkannt habe, waren Danny DeVito (als einer der crazy Typen) und Lee Pace, der Kristens Ex gespielt hat.

Der Film beinhaltet ein sehr tolles Wurst-Zitat („Es gibt kein Gefühl der Welt, dass man nicht mit Wurst ausdrücken könnte!“) und allein dafür ist der Film sehenswert.
Ein bisschen stumpf ist er ja schön, aber mal für nebenbei ganz passabel anzusehen.

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V wie Vendetta

Mit: Natalie Portman

V wie Vendetta ist die Geschichte eines Mannes, der die Regierung stürzen und die Menschen befreien will. Am 5. November schlägt er zu. Er gibt sich nicht zu erkennen und trägt eine Guy Fawkes Maske. Dummerweise kommt ihm ein junges Mädchen (Natalie Portman) in die Quere in dem sie ihm das Leben rettete, daraufhin nimmt er sie mit in sein Versteck. Sie hält auch irgendwie zu ihm, auch wenn sie nicht genau weiß wieso sie sich dieser Gefahr aussetzt. V, der geheimnisvolle Maskierte, plant weitere Dinge um die Regierung zu stürzen. Immer mehr Menschen stellen sich auf seine Seite. Vor seinem letzten Streich wird er allerdings stark verwundet (nicht ohne im krassesten Kampfstil all seine Gegner auszulöschen) und stirbt daraufhin leider. Doch Evey (Natalie) beendet sein Werk.

Ja, ich hab ziemlich lange gebraucht bis ich mich mal mit diesem Film befasst habe – wurde ja auch mal Zeit!
Und er hat mich echt positiv überrascht. Es war eine super Story, gut aufgebaut, ohne unnötige Längen und mit einer Priese Action versetzt. Kein Wunder dass er so hoch gelobt wurde. Definitiv eine Anschau-Empfehlung von mir!

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