Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 – Review

Endlich war es soweit! Teil 1 des letzten Teils der Harry Potter Saga.
Wie lange hat Harry uns nun schon begleitet? Über ein Jahrzehnt. Meine ganze Teenagerzeit habe ich mit Harry, Ron und Hermine verbracht. In der Schule wollte ich immer lieber nach Hogwarts…
Nun also begleiten wir die drei auch visuell auf ihrer letzten Reise, dem endgültigen Kampf gegen Voldemort.

Der Film ist noch düsterer als alle Vorgänger und das passt natürlich auch. Es sind dunkle Zeiten angebrochen, seit Dumbledore tot ist.
Das Ministerium für Zauberer wurde übernommen und die Zauberer leben nur noch in Angst und Schrecken. Jeder der kein reines Zaubererblut hat wird ausgesondert.
Dabei lassen sich Parallelen zur Nazizeit im Dritten Reich aufstellen. Dies wird sogar visuell umgesetzt, die Uniformen, die Aktivitäten, alles erinnert daran. Jedoch ist dieses Gefühl nicht zu aufdringlich, vor allem wenn man sich ganz im Harry Potter Universum verliert.

Trotz der dunklen Seiten feiert ein Weasley seine Hochzeit, an Harrys Geburtstag. Doch die Party wird aufgemischt und Harry, Ron und Hermine müssen fliehen.
Eine Reise beginnt, die für die drei nicht ganz harmlos ist. Sie müssen die fehlenden Horkruxe finden und zerstören.
Sie finden heraus, dass eines ein Medaillon ist, welches Umbridge besitzt. Sie fallen also ins Ministerium dank Vielsafttrank ein und stehlen es. Doch wie zerstören? Jegliche Zaubersprüche helfen nicht. Zudem bewirkt das Tragen des Medaillons, dass der Träger negative Gedanken hat und diese auch auslebt. So passiert es, dass die Gruppe sich splittet, Ron verschwindet in einem Streit. Hermine und Harry machen allein weiter, doch die Stimmung ist noch schlechter als zuvor.
Die beiden finden einiges heraus, sie reisen zu Harrys Geburtsstätte und finden überall ein sehr komisches Symbol.
Eines Nachts erscheint Harry eine Hirschkuh und leitet ihn zu einem eingefrorenen See auf dessen Grund das Schwert von Godric liegt. Er ertrinkt fast, doch Ron rettet ihn und zerstört auch gleich mal fix den Horkrux.
Die drei sind wieder vereint und versuchen weiterhin die Fährte aufzunehmen. Sie lernen die Heiligtümer des Todes kennen, mit einer sehr genialen visualisierten Geschichte.
Das etwas schwache Ende zeigt Voldemort, wie er das Grab Dumbledores zerstört und den Elderstab (eines der Heiligtümer) aus dessen Hand stielt.

Natürlich wurden viele Dinge aus dem Buch herausgelassen, dafür finde ich, war es trotzdem sehr gelungen. Die Stimmung kommt rüber – auch die Zweifel, die zB. Ron und Hermine haben, werden deutlich. Zu langatmig, wie andere Leute, fand ich es nicht. Es kommt einem gar nicht so elendig lang vor, es gehört nunmal dazu. Außerdem gibt es zwischendurch ja trotzdem einiges an Action. Wenn die drei durch den Wald fliehen müssen, oder wenn Hermine gekidnapped wird und nur Dobby die drei aus Malfoys Haus retten kann, aber dabei sein Leben lässt. (T___T Es war so traurig).
Schauspielerisch hat sich einiges getan, vor allem bei Rupert, Emma und Daniel. Wobei ich Daniel immernoch nicht mag. Zumindest durfte Ron endlich ein wenig mehr zeigen was er drauf hat.

Wahrscheinlich sollte ich den Film auf jeden Fall nochmal gucken, ich kann mich nicht an alles erinnern. ich weiß nur eins: es war wunderbar und wirklich wirklich gut und ich glaube, ich kann dir Zeit bis Juli (zum zweiten Teil) nur mit dem Lesen und Schauen der vorigen Teile überbrücken.

Das Ende wird traurig, aber spektakulär.

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