Boys Don’t Cry – Review

Boys don’t cry ist die Geschichte von Brendon Teena, der als Teena Brendon geboren wurde und äußerlich eine Frau ist. Gespielt wird Brendon von der jungen Hilary Swank.
Brendon fühlt sich aber eher als Mann und deswegen kleidet er sich auch dementsprechend und verliebt sich in Frauen. Er verlässt seinen Heimatort und lernt in einem kleinen Städtchen eine Clique kennen und intergriert sich recht gut. Bald darauf verliebt er sich in Lana, die mit in der Clique ist.
Irgendwann kommt jedoch heraus, dass Brendon gar kein Kerl ist und alle sind erschüttert und beleidigen ihn. Nur Lana hält noch zu ihm, ihr wird aber der Umgang mit ihm verwehrt.
Es endet darin, dass die Jungs aus der Clique Brendon eines Nachts vergewaltigen und zusammenschlagen.
Brendon möchte mit Lana weglaufen und beide machen sich fertig, jedoch werden sie von den beiden Jungs überrascht und Brendon wird erschossen.

Das ganze hat ein sehr dramatisches Ende, bei dem auch eine junge Mutter ihr Leben lassen muss (während ihr Kleinkind daneben steht!) – darauf war ich nicht gefasst.

Das ganze ist übrigens nach einer wahren Geschichte gedreht und wurde damals sehr gelobt.

Der Film enthält viel Kritik an der Gesellschaft und auch einiges an interessanten menschlichen Aspekten. (Die Post-Rape-Szene zum Beispiel ist sehr sehr surreal).
Der Film wurde im Rahmen der Homophobia Woche im Kino im Kasten an der Dresdner Universität gezeigt.

Wer sich also mit dem Thema auseinandersetzen möchte, dem sei dieser Film ans Herz gelegt. Gesprächsstoff hat man danach auf jeden Fall.

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