The Rise of Self-Awareness

Vor ein paar Tagen habe ich diesen ziemlich guten Artikel bei /Film gefunden.

Darin geht es im Grunde um die neue Art der Filme, wie sie uns in den letzten Jahren immer verstärkter untergekommen ist: Meta-Filme – Filme über Filme. Homage, Parodien, Selbstkritische Filme – alles fällt darunter. Und ich wette, jeder von euch kann mir mindestens 3 Filme der letzten Jahre nennen, die darunter fallen.
Beispiele aus den letzten Monaten (!): The Expendables – ein Tribut zu den „Starke Männer“ Filmen aus den 80ern, The Other Guys – eine Kumpelfilmparodie mit Polizisten und natürlich Beilight – die Twilight Parodie a la Scary Movie.

Scheint, als hätte die Filmindustrie einen Punkt erreicht, indem es keine neuen Geschichten mehr gibt. Man muss sich auf alte Geschichten berufen oder eben selbstkritisch oder selbstparodierend werden.

Ein weiteres Beispiel wäre da noch George Lucas mit Indiana Jones. Nicht nur, dass Indy ein Franchise ist, nein, er ist auch eigentlich ein Tribut für die Actionstars aus den 30ern. Im neuesten Indy Film allerdings setzt er ein Tribut auf die alten Indy Filme.
Weiter gehts mit J.J. Abrahms und Spielberg und dem (von mir) erwarteten Film Super 8. Hierbei schafft Spielberg einen Tribut auf sich selbst, da er eine Homage an seine frühen Filme setzen will.

Manchmal merkt man auch gar nicht, dass ein Film eine Homage auf einen anderen Film ist. Manchmal ist es sogar eine versteckte Parodie und manchmal sind die Anzeichen so subtil, dass sie einem Zuschauer niemals auffallen würden.
So soll zum Beispiel, laut diesem Artikel, Inception in diese Kategorie gehören.
Einiges in diesem Artikel scheint plausibel, bei anderen Dingen stimme ich jedoch nicht zu. Ich kann zum Beispiel den kleinlichen Fakt wiederlegen, dass die Kinder von Cobb am Ende die gleichen Sachen tragen. Das stimmt nicht.
Einige andere Zitate sind jedoch sehr schön.

It doesn’t matter that the movie you’re watching isn’t a real story, that it’s just highly paid people putting on a show – when a movie moves you, it truly moves you. The tears you cry during Up are totally real, even if absolutely nothing that you see on screen has ever existed in the physical world.

The whole film being a dream isn’t a cop out or a waste of time, but an ultimate expression of the film’s themes and meaning. It’s all fake. But it’s all very, very real. And that’s something every single movie lover understands implicitly and completely.

Wer also der englischen Sprache mächtig ist, dem empfehle ich diese beiden Artikel herzlichst. Sie sind sehr interessant und man könnte durchaus einige sehr gute Diskussionen daraus ableiten. (Allein schon über die Theorie, dass Inception in Wirklichkeit ein Traum ist).
Und zur Filmindustrie: What happens next?