Kurzreviews: Moonlight Mile, Into The Wild, Als das Meer verschwand, Bolt

Moonlight Mile hat nicht nur einen schönen Titel, nein, es ist auch ein schöner Film. Damals kam der Film in meine DVD Sammlung weil ich in einer Jake Gyllenhaal Phase steckte. Und es war kein Fehler.
Die Story ist recht simpel. Ein junges Mädchen stirbt bei einem Raubüberfall. Ihr Freund lebt noch bei ihren Eltern. Der Film beginnt mit der Beerdigung und dreht sich um die Beziehungen der Verbliebenden. Außerdem geht es am Rande auch noch darum, den Mörder des Mädchens hinter Gittern zu bringen.

Ich muss jedes Mal weinen am Ende, weil alles so emotional ist. Jake, Dustin und Susan spielen ihre Rollen hervorragend. Vor allem Susan hat es mir hier angetan. Die Leichtigkeit mit der sie die zynische Mutter rüberbringt ist fesselnd.
Außerdem haben wir hier noch Meredith aus Greys Anatomy zu Besuch. Sie bringt Joe (Jake Gyllenhaal) wieder auf normale Gedanken und die beiden verlieben sich in einander, denn sie kann ihn verstehen. Ihr Freund ist verschwunden.
Der Film zeigt die Ironie einer Kleinstadt und wie unterschiedlich die Menschen mit Verlust umgehen.

Die Bilder sind liebevoll ausgewählt, teilweise sieht man einfach nur simple Bilder unterlegt mit Musik. Das macht den Charmes des Films aus. Den Soundtrack kann ich auch sehr empfehlen. Habe ihn auch direkt danach gekauft. Hier könnt ihr den Soundtrack kaufen.

Mit Jake Gyllenhaal, Susan Sarandon und Dustin Hoffman.

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Into the Wild

Mit Emile Hirsch, Vince Vaughn, Jena Malone, Kristen Stewart. Von Sean Penn.

Dieser Film stand auf meiner Liste wegen Kristen Stewart, auch wenn sie darin nur eine sehr sehr kleine Rolle spielt. Außerdem wurde mir der Film wegen seiner Schönheit emfpohlen. Und genau aus dem Grund kann ich ihn auch weiterempfehlen.

Der Film erzählt die wahre Geschichte eines Jungen, der nicht in die Gesellschaft passt. Er möchte nicht sein Leben vergeuden, also zieht er aus um durch die Welt zu reisen. Ohne Hab und Gut, ohne Geld. Auf der Reise fasst er den Entschluss nach Alaska zu gehen und in der Wildness zu überleben. Das schafft er auch im Winter. Er findet einen alten Bus und wohnt darin. Im Frühjahr will er langsam zurück, doch aus dem kleinen Bächlein ist ein reissender Fluss geworden und er kommt nicht mehr weg.
Das ganze hat kein gutes Ende, weswegen ich auch wieder da saß und mir die Augen ausgeheult hab. Man erfährt einige wundervolle Lebensweisheiten, dies ist so ein Film bei dem man danach darüber nachdenkt sein Leben zu ändern.
(Aber mal ernsthaft, ich könnte es keine 2 Wochen ohne Internet aushalten ;D)

Ein wirklich wirklich empfehlenswerter Film für alle die die etwas ernsteren Filme über das Leben und unsere Rolle darin mögen.


Als das Meer verschwand

Mit Matthew MacFayden, Miranda Otto.

Diesmal hatte ich keinerlei Ahnung vor dem Film. Er wurde mir einfach mal empfohlen und dank Lovefilm konnte ich nun in den Händen halten.
Ich wusste nur, der Film spielt in Neuseeland. Das bedeutete für mich: wundervolle Landschaftsaufnahmen. Darin wurde ich nicht enttäuscht ;D
Nach ein paar Minuten erkannte ich auch den Hauptdarsteller: Mr. Darcy! Was eine Frisur so ausmachen kann, genial.

Die Geschichte: der „verschollene“ Bruder kehrt nach 17 Jahren zurück nach Neuseeland, weil der Vater gestorben ist. Es gibt einige verborgene Konflikte zu lösen und die ganze Sache ist nicht besonders einfach. Dann taucht dieses Mädchen Cecile auf und freundet sich mit ihm an. Doch dahinter steckt noch viel mehr…

Das Ende hat einen furchtbaren Twist auf den ich nie im Leben gekommen wäre. Ich dachte die ganze Zeit: Na klaaar, der ist das und so. Aber dann stand mir wirklich der Mund offen weil alles so verzwickt war.
Die Art wie der Film zeitlich gestrickt war, hat mir sehr gefallen. Es läuft nicht linear ab. Manchmal kommen Rückblenden, die dann aber wieder die normale Zeit darstellen. Anfangs vielleicht verwirrend, aber durch diese Art des Erzählens erkennt der Zuschauer die wichtigen Informationen von selbst, ohne dass die Figuren alles aussprechen und erklären müssen.
Das Ende hat mich außerdem emotional wieder so mitgenommen, dass ich einige Tränchen verdrücken musste. Außerdem war ich noch vollkommen geschockt durch diese plötzliche Wendung.

Auch hier fand ich den Soundtrack wundervoll und sehr passend. Außerdem wurde die Musik teilweise auch mit in die Geschichte einbezogen, sowas ist immer gut, wenn es passt.

Fazit: ein wundervoller ruhiger Film, der es jedoch in sich hat und sich sehen lassen kann. Wer an ihn rankommt: anschauen!

Bolt

Bolt dürften einige ja sicherlich kennen. Ich habe ihn damals in 3D im Kino gesehen und fand ihn herrlich. Jetzt konnte ich endlich an die DVD und musste sie natürlich direkt kaufen.

Es dreht sich um den kleinen Super-Hund Bolt, der aber leider nur in einer TV Serie er Super-Hund ist, in Wahrheit besitzt er gar keine Superkräfte. Aber die Liebe zu Penny, seinem Menschen, ist echt.
Als Bolt durch ein Missgeschick nach London verschickt wird, versucht er zurück nach Hollywood zu kommen um seine Penny zu retten. Dabei macht er Bekanntschaft mit Mittens, der Straßenkatze, und Rhino, dem Hamster in einer Kugel.

Ich finde diesen Film so herzig animiert und wunderschön. Alle Charaktere sind furchtbar niedlich und haben sehr süße Seiten. Außerdem gibt es einige super Gags! Vor allem die Tauben sind zum Schreien komisch ;D

Es gibt natürlich ein Happy End, aber es ist doch alles so wunderschön. Zumal ich Bolt echt super niedlich finde.
Also definitiv ein schöner Familienfilm!