Kurzreviews: Sisterhood of the Traveling Pants 1+2, Mysterious Skin, Coraline

Das war ein re-watch. Ich glaube letztes Jahr hatte ich mich schonmal an diesen Film gewagt.
Natürlich ist das ein wirklicher Mädchenfilm, es geht um eine Gruppe von 4 Mädchen, die seit ihrer Geburt Freundinnen sind. Eines Tages finden sie ein Jeans die wundersamerweise allen passt. Sie gründen die „Sisterhood“ und schwören sich, die Jeans über den Sommer immer weiterzuschicken. Und natürlich ist viel Liebe und Schicksal im Spiel. Aber allen voran steht natürlich die Freundschaft.
Klischee ist dabei und auch ein Happy End. Doch auch seine traurigen Stellen hat der Film. Da ich ja sowieso ziemlich nah am Wasser gebaut bin, musste ich mich echt zusammenreissen um nicht los zu weinen. (das mag an der Geschichte liegen und daran, dass ich auch jemanden mit Leukämie kannte…)
Ich finde den Film toll. Er mag nicht viel Tiefe und Logik oder Drama besitzen, aber er funktioniert in sich und unterhält Mädchen sehr gut :D
Außerdem steh ich total auf Blake Lively. Sowieso finde ich alle 4 Mädels gut besetzt.

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Sisterhood of the Traveling Pants 2

Yay! Es gibt einen zweiten Teil! Warum, mag sich der eine oder andere fragen. Die Frage ist berechtigt, passiert doch in Teil 2 nicht wirklich etwas neues. Die 4 verbringen ihren Sommer wieder getrennt und wieder geht es um Liebe und Schicksal.
Neu ist jedoch das Ende (das ich ausnahmsweise mal nicht verrate ;D). Jedoch finde ich, dass durch den zweiten Teil die ganze Geschichte noch viel runder wird. Alles ist vollständiger und fühlt sich jetzt, nach Teil 2, abgeschlossener an. Die Geschichte von Bridget und ihrer Mutter ist vollständig, ebenso die von Lina und Costas. Die Themen wurden in Teil 1 ja nur angekratzt und sind hierbei tiefer ausgegraben worden und zuende erzählt worden.
Außerdem bekommt man richtig Lust auf so eine Bande Freundinnen ;D
Beide Filme kann ich für einen Mädelsabend sehr empfehlen – ich würde sie auch direkt nochmal ansehen!

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Mysterious Skin

Mysterious Skin ist hierzulande schwer zu bekommen, da er ab 18 ist. Meiner Meinung nach ein wunderbarer Festivalfilm mit (meinem Liebling) Joseph Gordon-Levitt. Ich musste ihn auch direkt zweimal gucken, bzw könnte ich auch immernoch mal gucken.
Es geht im Grunde um zwei Jungs, deren Geschichte zuerste getrennt erzählt wird und sich gegen Ende zusammenschließt.
Da ist der eine, der seit seiner Kindheit glaubt, er wurde von Alien entführt, weil er einen Blackout hatte und plötzlich im Keller aufwachte. Danach träumte er immer von Aliens. Er findet eine Verbündete, die ebenfalls glaubt von Aliens entführt worden zu sein und zusammen versuchen sie herauszufinden, was ihm wirklich passiert ist. Dabei führt ihn seine Suche zu dem anderen Jungen.
Dieser wurde, als er 8 Jahre alt war, von seinem Baseball Trainer missbraucht. Doch es geht ihm nicht wirklich schlecht dabei. Er ist dem gleichen Geschlecht zugewandt und verdient sich schon als Teenager ein bisschen Geld nebenbei indem er mit älteren Männern schläft oder sich bereitwillig missbrauchen lässt. Das führt teilweise zu sehr brickären Situationen die am Ende auch in wirklich roher Gewalt enden.
Am Ende trifft der eine Junge auf den anderen und die wahre Geschichte des Blackouts kommt zu Tage.
Der Film mag auf den ersten Blick verstörend wirken. Doch so bizarr das Thema auch ist, gespielt wird alles fantastisch. Und ich glaube nicht, dass dies einfach umzusetzen war. Einfach nur zu empfehlen!

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Coraline

Endlich habe ich es mal geschafft Coraline zu sehen! Ich liebe die Technik des Films. Und ich finde, Coraline sieht mehr nach Burton aus, als Alice im Wunderland. Und das, obwohl Burton keinen Finger an Coraline hatte.
Nun, die Geschichte mag erst nach „Kinderkram“ aussehen – doch ich finde, sie ist etwas zu düster für Kinder.
Coralines Familie zieht in ein neues Haus. Coraline allerdings wird von ihren Eltern kaum wahr genommen und langweilt sich tierisch. Eines Tages findet sie eine Puppe die aussieht wie sie. Doch das heißt nichts gutes. Sie entdeckt eine Tür im Haus, welche sie „auf die andere Seite“ bringt, wo ihre „andere Mutter“ und ihr „anderer Vater“ leben. Dort scheint alles viel toller und schöner und bunter, bis auf die klitze kleine Kleinigkeit, dass alle dort Knöpfe anstatt Augen haben.
Coraline soll sich entscheiden dort zu bleiben und muss dafür nur ihre Augen opfern. Doch das möchte sie auf keinen Fall. Als dann noch ihre echten Eltern gekidnappt werden, muss Coraline einen Weg finden um ihre böse „andere Mutter“ zu bekämpfen.
Am Ende gibt es einen Mindfuck Moment wie bei Inception. Und lässt mich persönlich mit offenem Mund und offenen Fragen dasitzen. Es sah doch alles nach Happy End aus? Was ist nun? Man grübelt und grübelt und kommt zu keinem wirklichen Ende.
Und solche Filme schaffen es in den Köpfen der Menschen zu bleiben.
Ergo: meine vollste Empfehlung! Coraline ist wundervoll gestaltet, genial technisch umgesetzt und die Geschichte ist grandios. Alle die Nightmare Before Christmas liebten, werden auch Coraline mögen!

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