Aion

Hallo liebe Freunde.
Die von euch so sehnsüchtig erwartete Kritik über eines der grafisch aufwendigsten MMORPG’s das die Welt je gesehen hat, ist jetzt da.
Sicherlich haben viele von euch dieses Spiel bereits angetestet und sind dann, wie ich, am Anfang noch sehr erfreut über die elitäre Spielweise und das grafische Design gewesen, bevor sie gemerkt haben das die Anfangstory doch ziemlich flach ausfällt. Tja, liebe Freunde, das liegt in erster Linie daran, dass AION so konzipiert ist, dass man viel mit PVP zu tun hat und eine RP Story so gesehen gar nicht vorgesehen war. Wenn ich es ganz einfach ausdrücken müsste, würde ich sagen das Spiel ist so konzipiert, dass sogar ein Kleinkind damit klarkommen und seinen Spaß daran haben würde. Das Klassen- und Rassen- Prinzip ist ganz einfach gehalten und mit den Spezialisierungen kann eigentlich gar nichts schiefgehen.

Die Rassen:
Es gibt zwei Rassen beziehungsweise Stämme.

Elios.

Geboren im Licht und aufgewachsen auf der Sonnenseite der Welt. Sie haben sich der Macht des Lichts verschrieben und nutzen diese im Ewigen Kampf gegen ihre Rivalen. Unter ihnen findet man Templer, Gladiatoren, Magier, Beschwörer, Bogenschützen, Schattenläufer, Kantoren und Kleriker. Diese tapferen Streiter kämpfen für eine bessere Welt und für die Erhaltung des Lichts auf ihr.

Asmodier.

In den Schatten zuhause kennen sie nur die zerstörerische Kraft die ihnen inne wohnt und mit der sie versuchen die Welt von den Kreaturen des Lichts zu befreien, welche eine Gefahr für sie darstellen. Sie bedienen sich jedoch der selben Kräfte und Klassenverteilung wie die Elios. Doch sie wollen die Dunkelheit.

Diese beiden Rassen sind frei wählbar – doch bedenkt: habt ihr euch für eine entschieden, so gibt es kein Zurück mehr.

Beginnen wir mit einem kleinen Einblick in die Story.
Die Geschichte beginnt mit einer epischen Schlacht gegen den mächtigsten Gegner den die einzelne Rasse hat. Beide Völker, Asmodier und Elios bekämpfen den selben Feind während sie versuchen sich gegenseitig die Welt anzueignen. Wobei da noch die Frage ist, wer da im Recht ist. Egal wie, euer Held wird vernichtend geschlagen und verliert die Erinnerung an sein Leben vor dem Erwachen. Ihr beginnt also ganz hinten. Auf eurem Weg zurück zu eurer Erinnerung müsst ihr viele Missionen bestehen und Hindernisse umgehen. Ihr bekommt aber Stück für Stück eure Erinnerung wieder. Das führt dazu das ihr irgendwann herausfindet, dass ihr Daeva seid. So genannte Gottwesen. Mit engelsgleichen Flügeln. So beginnt ihr eure Laufbahn als Daeva.

Alles in allem gilt folgendes zu sagen.

Das Spiel ist grafisch eins der Besten die ich bis jetzt gesehen habe. Spielerisch zu erlernen und selbst als absoluter Noob in Sachen Computergames zu verstehen. Was mir nicht gefällt, ist die zu anfangs erwähnte flache Story und die Tatsache, dass die Flügel zwar ein nettes Gimmick sind aber eben nicht das Nonplusultra. Das PVP System ist schön gemacht aber die Himmelsschlachten sind nicht wirklich der Knaller. Zu 90% sind die Luftfights absolut anstrengend und nervig. Das spiel bietet viel für Grafik – Junkies und eher weniger für Rollenspielfanatiker.
Es lohnt sich dieses Spiel zu kaufen und seine eigenen Erfahrungen in der Welt von AION zu sammeln.

Ich würde diesem Spiel auf einer Bewertungsskala von 1-10, Mittelmäßige 6 Punkte geben, da es mir persönlich an Hintergrundstory fehlt.

Das war der Gamereport über AION.
Viel Spaß beim zocken, Leute.
Euer Lafayette